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Mandarin - die schwerste Sprache der Welt?   guter beitrag schlechter beitrag
Lerner
03-jun-05
Ich hab letztens irgendwo gelesen 'Mandarin ist eine der schwersten Sprachen der Welt'.

Ich behaupte eher es ist eine der einfachsten Sprachen der Welt. Keine Beugungen, keine Geschlechter, keine unregelmaessigen Verben.

Das einzige was das lernen schwer macht ist:

Die Schrift (logisch, das ist DER Hammer)
Das man nicht automatisch (als Analpabet) alles mitlesen kann
Das alles gleich klingt und man sich's daher schlechter merken kann (zumindest fuer den Anfaenger)

Oder seh ich das falsch?
 
 
aw: Mandarin - die schwerste Sprache der W   guter beitrag schlechter beitrag
shiner
03-jun-05
Siehe dazu:

http://www.pinyin.info/readings/texts/moser.html
 
 
aw: Mandarin - die schwerste Sprache der Welt?   guter beitrag schlechter beitrag
Godfather
03-jun-05
Lerner,

so wie du es siehst ist genau richtig.

Angeblich sollen chinesische Kinder viel besser die eigene Sprache mit einem gewissen Alter beherrschen als es z.B. in D der Fall wäre.

Zaijian
Godfather
 
 
aw: Mandarin - die schwerste Sprache der Welt?   guter beitrag schlechter beitrag
thanks
03-jun-05
Ich muss zugeben, Chinesisch ist schwer. Aber die deutsche Sprache ist uns auch nicht leicht:) nicht wahr?
 
 
aw: Mandarin - die schwerste Sprache der W   guter beitrag schlechter beitrag
Frieder Demmer
03-jun-05
Die Schrift (logisch, das ist DER Hammer)
"Das man nicht automatisch (als Analpabet) alles mitlesen kann
Das alles gleich klingt und man sich's daher schlechter merken kann (zumindest fuer den Anfaenger)"


... naja, wenn das das einzige Problem ist, dass man es nicht lesen kann und eigentlich alles gleich klingt, stimmt - dann ist es wohl die leichteste Sprache der Welt, denn schliesslich spielt lesen, Hoerverstaendnis und Begriffsbildung beim Spracherwerb so gut wie keine Rolle...

weiss was Du meinst, kann teilweise zustimmen aber: think about it... ;-)
 
 
aw: Mandarin - die schwerste Sprache der Welt?   guter beitrag schlechter beitrag
Lerner
03-jun-05
Sorry, aber lesen spielt beim Spracherwerb keine Rolle. Kinder koennen schon schon viel frueher sprechen bevor sie lesen koennen.

Einige Sprachen haben gar keine Schriftsprache. In einige Sprachen wird die Schriftsprache wenig verwendet (z.B. Schweitzerdeutsch, Bayrisch).

Es sei denn man lernt lesen. Das ist dann schwierig.

Ich seh es aber so das ein Chinese der z.B. deutsch lernt wesentlich mehr Ballest lernen muss. Der/die/das z.B. ist reines Auswendiglernmateiral mit wenig Logik. Da ist das englisch 'the' schon etwas einfacher.

Vom Plusquamperfekt und Futur2 mal ganz zu schweigen....

Und dann ist da noch der Selbstschutzeffekt - ich lerne lieber etwas mit der Grundeinstellung das es einfach ist.....
 
 
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Antje
03-jun-05
Vergleiche sind ja niemals wirklich hilfreich...aber...

Ich persoenlich finde das Russisch schwieriger ist. Allein die je 12 Deklinationen fuer maennliche, weibliche und saechliche Nomen. Dazu die Adjektive und Zahlwoerter, die passend dekliniert werden muessen, die Unterschiede zwischen unvollendeten und vollendeten Verben, Verben der Bewegung und und und...

Aber auch machbar. Am Anfang fallen alle Sprachen schwer, aber alle sind lernbar.
 
 
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HumphreY
03-jun-05
"Aber auch machbar. Am Anfang fallen alle Sprachen schwer, aber alle sind lernbar."

Ich sehe das genau umgekehrt.

"Ausländerchinesisch" ist einfach. das stimmt. Die paar Alltagsfloskeln hat man schnell drauf.

Wirklich Chinesisch werden aber die wenigsten Ausländer können. Bei keiner Sprache der Welt spielt das kulturelle Verständnis eine so große Rolle wie im Chinesischen. Selbst die selbsternannten Sprachclowns, die regelmässig in chinesischen Fernsehen auftreten, werden selten den Sinn richtig erfassen können, was sie da in fast akzentfreiem Chinesischen vorsprechen.

Die wenigsten Ausländer werden verstehen, wie man z.B. mit vier chinesischen Zeichen einen ganzen Sachverhalt wiedergeben kann, der in Deutsch locker mehrere Sätze umfasst...

Ich habe mit 11 das erste Wort auf Deutsch gelernt. Auf der gleichen sprachlichen Ebene könne ich heute kaum mit Chinesisch kommunizieren, wenn ich es auch erst mit 11 gelernt hätte.
 
 
aw: Mandarin - die schwerste Sprache der W   guter beitrag schlechter beitrag
Frieder Demmer
03-jun-05
"Sorry, aber lesen spielt beim Spracherwerb keine Rolle. Kinder koennen schon schon viel frueher sprechen bevor sie lesen koennen."

Das heisst nur, dass man eine Sprache ohne lesen lernen kann, nicht, dass Lesen - wenn man es dann kann - keine Rolle spielen wuerde.

Ich lerne etwas umso besser, je mehr Kanaele ich bei der Aneignung nutzen kann, und je mehr Verknuepfungen es zu ein und demselben Begriff gibt. Bei einer Sprache, die fortlaufend auch in Schriftform im Alltag und ueber Literatur praesent ist, erreiche ich wesentlich hoehere Redundanzen als bei einer, die ich ausschliesslich aus dem Hoeren und aus wenigen verfuegbaren Lehrbuechern heraus erfassen muss.

Aber das fuehrt nicht weiter: Klar ist, man KANN Chinesisch lernen. Und wem es hilft, der soll es gerne auch die leichteste Sprache der Welt nennen... :-) -

ich persoenlich finde es nach wie vor nicht wirklich einfach, und bin damit glaube ich nicht vollends alleine ... .
 
 
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tian ye
03-jun-05
"Ich habe mit 11 das erste Wort auf Deutsch gelernt. Auf der gleichen sprachlichen Ebene könne ich heute kaum mit Chinesisch kommunizieren, wenn ich es auch erst mit 11 gelernt hätte." Wahrscheinlich schon, die Frage ist wie intensiv du dich mit der Sprache beschäftigst. Wenn du mit 11 nach China gezogen wärst und dort zur Schule gegangen wäre dein chinesisch auch auf dem entsprechenden Level.

"Die wenigsten Ausländer werden verstehen, wie man z.B. mit vier chinesischen Zeichen einen ganzen Sachverhalt wiedergeben kann, der in Deutsch locker mehrere Sätze umfasst..."
Ich habe manchmal den Eindruck, dass es genau umgekehrt ist. Durch die kompliziertere Grammatik im Deutschen sind kurze Aussagen wesentlich exakter. Wenn das Ganze dann von meinen Kollegen übersetzt wurde hatte ich immer den Eindruck, dass es erst nach mehreren Rückfragen klar wurde. Ist vielleicht nur mein Eindruck, ist aber vielleicht auch der Unterschied zwischen Schrift- und gesprochener Sprache.
 
 
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karli
03-jun-05
es heisst ''schweizerdeutsch'' und nicht ''schweiTZerdeutsch'', oder!

musste mal kurz gesagt werden, oder!

karli
 
 
aw: Mandarin - die schwerste Sprache der Welt?   guter beitrag schlechter beitrag
ivo
04-jun-05
@leser @frieder demmer

"Sorry, aber lesen spielt beim Spracherwerb keine Rolle. Kinder koennen schon schon viel frueher sprechen bevor sie lesen koennen."

Welch ein blühender Unsinn. Das stimmt natürlich nur, wenn das Kind Analphabet bleiben soll. Und welch abenteuerliche Logik. Kinder können auch schon Pipi und Kaka machen, bevor sie lesen können. Oder?

Habe leider keine Zeit, aber dieser horrende Schwachsinn kann so nicht unwidersprochen bleiben.
 
 
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XJ
04-jun-05
Humphrey meint das mit den 4 Zeichen mit bezug auf die Geschichte.
China's sprache ist voll mit geschichtlichen Hintergruenden und sehr verknuepft. Spricht/schreibt ein Chinese 4 Zeichen dann haben die Zeichen weniger kulturell irgendwelche Implikationen als eher eine Erinnerung an einen Geschichtlichen Vorgang oder beruehmte Literatur.
Im Deutschen findet man auch solche Beispiele: Kohlhaas, Ein Schelm der boeses dabei denkt..., Bimbeskoffer,

Allerdings tendiert die Deutsche Sprache eher im "Jetzt" zu sein und wie von Tian ye richtig beurteilt ist durch die Grammatik praeziser zumindest was die gesprochene Sprache angeht und man dadruch weniger Worte braucht. Allerdings ist die Chinesische Grammatik zumindest in der Schrift etwas ausgepraegter und hat eher "feinere Zuege" mit vielen Modalwoertern, die aber im grundsatz das werkzeug der deutschen Grammatik widerspiegelt.

Nicht zuletzt hat zB. Englisch wesentlich mehr Woerter als das Deutsche. Im gesprochenen Deutschen braucht man vielleicht weniger Woerter, aber das chinesische/englische ist meist einsilbig und das deutsche mehrsilbig.
Zudem wird die Deutschesprache von nur sehr wenigen gesprochen waehrend Mandarin oder Englisch in wesentlich mehr Laendern zuhause ist und dadurch mehr Woerter hat. Ein Eskimo kennt z.B. 200Woerter fuer verschiedene Eisfarben, aber keins fuer gruen oder rot.
Wie wir dann aepfel mit Birnen unterscheiden wollen weiss ich nicht.

Viele haben im chinesischen immer das Problem, dass sobald sie ueber was nicht greifbares Sprechen tun, an Kommunikationsgrenzen stossen. Es ist auch schwierig einer Unterhaltung zu folgen wenn man nicht im Vorab weiss um was es geht. Das geht Chinesen uebrigens genauso!
Abstraktes geht meist nur dann smoothly, wenn man einen historischen oder literarischen Bezugspunkt hat. In der Geisteswissentschaft ist chinesisch deshalb nicht schlecht. Sobald es aber zu zeitlichen unterschieden kommt ist das instrumentarium im Chinesischen etwas duenn
 
 
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Lerner
04-jun-05
ivo
Das wuerde ja bedeuten das es ohne Schrift keine Sprache wuerde? Die nordamerikanischen Indanersprachen sind keine Schriftsprachen, trotzdem lernen die Angehoerigen Sprechen.

Und auch in deutsch macht deine Aussagen keinen Sinn. Ein Analphabet (auch die gibt es in DE) duerfte demnach nicht sprechen koennen. Das Analphabetentum in China ist auch deutlich hoeher als in DE, die Leute koennen aber trotzdem sprechen.

Ich glaube du hast das nicht richtig durchdacht.

HumphreY
Diese Logik gibt es auch in Japan, wo man z.B. glaubt das ein Auslaender keine japanische Musik machen kann, bzw. das sofort auffallen wuerde. Tut es aber nicht. Genauso gibt es Auslaender die Jodeln oder das Alphorn blasen. Rasse hat mit Spracherwerb eigentlich nichts zu tun.
 
 
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XJ
04-jun-05
Das schwierigste fuer Westler im Chinesischen sind nicht die Zeichen, sondern die 5 Toene. Daran beisst sich bis zuletzt jeder bis ans lebensende die zaehne aus.
Chinesen haben ein feinere Gehoer. Ich glaube man kann zwischen zwei gehoerrichtungen unterscheiden.

1.) der Art der Aussprache von Q, J, Z, C usw. Ein Westler haengt sehr stark an der Aussprache(!)

2.) und der Betonung (5Toene). Ein Westler hat kein Gespuer fuer sowas und muss es muehsam erlernen.

Ein Chinese kann deshalb fuer einen WEstler unverstaendlich bleiben wenn er die Betonung zwar richtig trifft, aber die Aussprache nicht glatt ist.
Im Umkehrschluss hat ein Chinese trotz korrekter Aussprache eines Westlers wenig chancen ohne richtige Betonung was zu verstehen.
 
 
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oOWOo
04-jun-05
XJ,

Mandarin 4 Toene. Wo nimmst Du den 5. her?

Cheers
oOWOo
 
 
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Lerner
04-jun-05
Die Toene sind ueberhaupt keine Problem IMHO. Das Problem ist meisst selbstgemacht und entsteht wenn man via Pinyin Mandarin lernt.

Es gibt Chinesen die behaupten das es schwieriger ist Mandarin ohne Zeichen zu lernen als mit. Ich kann diese Logik nachvollziehen. Durch die Zeichen sind Silben nicht mehr aehnlich sondern total verschieden. Damit waere auch nicht mehr alles aehnlich.

Wer rein ueber Audio lernt braucht sich um die Toene auch nicht zu kuemmern sondern lernt diese automatisch. Ma1-4 sind damit nicht 4 Tonlagen sondern 4 verschiedene Begriffe.

Uebriegends ist jede Sprache tonal, ausser Zeichensprache.
 
 
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doobidoo
04-jun-05
@ Lerner
Ich finde, Du solltest Dich mal mit dem Unterschied zwischen
das und dass/(früher daß) befassen. Das ist zwar grundlegend, Du aber
kannst jedenfalls nicht mal das und machst es immer falsch. Viel Spaß mit den Indianersprachen. Du kommst mir vor wie der letzte Mohikaner.
Schade, aber das sollte auch mal gesagt werden.

doobidoo
 
 
aw: Mandarin - die schwerste Sprache der Welt?   guter beitrag schlechter beitrag
Godfather
04-jun-05
oOWOo,

der genannte 5. Ton wäre dann eigentlich keiner, denn damit ist die unbetonte Aussprache einer Silbe gemeint.

Zaijian
Godfather
 
 
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Xenophanes
04-jun-05
Die einfachste Sprache der Welt, für einen selbst, ist wohl die die eigene Muttersprache.
Am Anfang (beim Lernen einer Fremdsprache) scheint die chinesische Syntax und Semantik wirklich einfacher zu sein ... Das rächt sich dann spätestens, wenn man versucht den ein oder anderen Sachverhalt aus seiner Muttersprache ins Chinesische zu übersetzen.
Noch schwieriger sit es, wenn man keine zu Chinesisch verwandte Sprache kann ...
 
 
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