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Übelste Willkür   guter beitrag schlechter beitrag
Mittelständler (Gast)
09-jul-12
"Mittelständler müssen sich nun dreimal überlegen ob sie ihre Mitarbeiter einem solchen Risiko aussetzen können. "

www.sieren.net
- Artikel
- die letzten beiden
 
 
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Goldmann
09-jul-12
Pech gehabt wuerd ich sagen - Steuerhinterziehung bzw. die Beihilfe dazu wird auch in D hart bestraft - klar sind wieder die boesen boesen Chinesen schuld...

Komme zufaellig ehemals aus der Brange und kann nur sagen - schoen daemlich angestellt und recht so!
Wenn man schon Kunstschmuggel betreibt dann doch bitte nicht so damlich anstellen.

Natuerlich kann man den Wert von moderner Kunst oft nicht vor Versand oder Verkauf im Ausland abschaetzen aber dann doch bitte durchgehend mit realistischen Werten arbeiten - zumindest bis Hong Kong oder Ankunft im Ausland. Der gute Mann wusste genau was er tut wenn er Sendungen und Zollpapiere fertig machen laesst und dann Versicherungen mit viel hoeherem Wert abschliesst - "Dummheit" schuetzt vor Strafe nicht und als Speditionsunternehmen ist er da nun mal in der Verantwortung - er haette es melden muessen wenn ihm etwas nicht koscher vorgekommen waere.
Genau so anders herum - wenn er im Ausland hohe Versicherungen abschliesst und dann nach China weit unter Wert importiert kann man sich schlecht rausreden.
 
 
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Frieder Demmer
24-jul-12
"Die Behörden haben den Kleinsten, den Schwächsten und den Unschuldigsten in der Kette des möglichen Kunstschmuggels eingesperrt,"

Die kleinsten, schwächsten und unschuldigsten in der Kette des möglichen Kunstschmuggels demontieren für Pfennigbeträge die Gräber Ihrer Vorfahren und können von Geschäftsführungsverträgen und 7-stelligen Schadenssummen nur träumen.

Was Sieren und Jennrich bewegt diese Story über offensichtlichen Betrug ausdrücklich mit Firmen und Personennamen zu veröffentlichen möchte ich glaube ich garnicht wissen... .
 
 
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KeinAsiExpat (Gast)
25-jul-12
Die Verantwortung fuer den Inhalt des zu verschiffenden Gutes hat der Eigentuemer, nicht der Spediteur. Das ist weltweit so und auch immer schon gewesen. Wenn Sie sich ein Kilo Koks aus Brasilien nach Deutschland importieren und das Ganze auffliegt, sind auch Sie dran, nicht der Postbote, der Flugzeugpilot, oder der Zollbeamte, der das Koks nicht gesehen hat.
 
 
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Frieder Demmer
25-jul-12
Ein Geschäftsführer haftet im Zweifelsfall auch persönlich für die Sachgerechtheit seiner Unterschriften.

Mein ganz persönlicher Eindruck:

Da wurden in einem kriminalisierten Umfeld Grenzen übertreten, die man nicht hätte übertreten sollen.

Das das für Herrn Jennrich wirklich ganz bitter ist, das mag ich garnicht bestreiten und ich wünsche ihm wirklich von Herzen keine weitere Eskalation (was der Artikel aber leider letztlich ist...).
 
 
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Banker (Gast)
25-jul-12
"Wen hat für Ende August wieder die gesamte deutsche Re-gierung zu Konsultationen nach Peking einge-laden. Sollte der Fall bis dahin nicht gelöst
sein, wird er sich einiges anhören müssen."

Meine Wette:

Bis Ende August ist er frei ...
 
 
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Frieder Demmer
26-jul-12
z.B.;

"Was Ihr sonst so macht interessiert uns nicht, aber Ihr solltet aber wirklich besser mit deutschen Steuerbetrügern umgehen!"

Wir kennen den Fall nicht und vielleicht ist Jennrich wirklich da vollkommen blauäugig in etwas hinein geraten.

Dass das Ganze auf diplomatischen Wege lösbar ist, halte ich auch für wahrscheinlich. Wenn hier aber "Wen Jiabao wird sich einiges anhören müssen"-Fässer aufgemacht werden, dann würde ich mir wünschen diese Kaliber für andere Themen zu verwahren und im Fall Jennrichs schlicht unter Freunden zu besprechen, was da tatsächlich anliegt, und wie das beizulegen ist.
 
 
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Goldmann
26-jul-12
Was ist daran blauaeugig Waren mit einem Zollwert anzugeben der weit unter dem Verischerungswert ist? Das ist Betrug/Steuerhinterziehung oder Beihilfe dazu. IFAS macht alles in einem Rutsch - Zoll, Transport und Versciherung, die wissen ganz genau wo sie bescheissen und jetzt hat es sie erwischt. Immer diese geblubbere vom armen deutschen Geschaeftsmann der in China ugf die Fr... fliegt.

Die haben beschissen fuer ihre Kunden und dafuer gehoeren sie bestraft - ganz einfach. Diese gelabere von diplomatie usw. ist doch einfach nur Schwachsinn - Betrueger und Steuerhinterzieher kommen in Deutschland genau so wie in China in den Knast.
 
 
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Frieder Demmer
27-jul-12
Ich möchte das nicht weiter vertiefen - denn es scheint hier in beiden Darstellungen starke persönliche Befindlichkeiten zu geben.

Da bei uns das Prinzip Geld- vor Haftstrafe gilt und man mit beiden Praktiken viel Geld verdienen kann und in aller Regel immer nur ein Teiltatsbestand aufgedeckt wird gehen die meisten Betrüger und Steuerhinterzieher bei uns nicht in den Knast.

Richtig ist, dass Betrug aber im Verhältnis härter bestraft als z.B. viele körperliche Vergehen (obwohl das für die eigentlich genau so gilt, was aber irgendwie niemand begreifen zu scheint...).

Für mich aber der Kern DIESES Falles:

Wer Chinesen versucht im eigenen Land rechts zu überholen, ist in der Regel vor allen Dingen eines: Auf dem Holzweg!

Und das sollte speziell ein Herr Sieren doch nun wirklich begriffen haben.
 
 
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Kraut (Gast)
27-jul-12
Lassen sich diese Kunstgegenstände überhaupt richtig preislich bestimmen ? Ich glaube das ist ziemlich schwierig einzuschätzen. Die richtig wertvollen Teile (z. B. Munch-Bilder) werden ja sowieso nur bei so Nobelauktionshäusern wie Sotheby oder Christies versteigert und erreichen dann so ganz krasse Summen. Alle neuere Kunst ist eigentlich nicht viel wert, solange der/die KünstlerIn noch lebt. Van Gogh würde sich vermutlich wundern was seine Teile heute wert sind.
Ich habe so einen Perserteppich ich glaube in dem Ding wohnt ein Dschini.
Habe den Teppich zusammen mit Mottenpapier zusammengerollt, noch Zeitung rum und noch Folie drum. So. Da bleibt er jetzt drin, die nächsten Jahrhunderte.
 
 
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Journalist (Gast)
04-aug-12
http://m.spiegel.de/panorama/justiz/a-848132.html

Geht doch...
 
 
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Hoppala (Gast)
13-aug-12
http://www.sieren.net/data/article/Nils%20Jennrich_%20China%20l%C3%A4sst%20deutschen%20Kunstmanager%20frei%20-%20International%20-%20Politik%20-%20Handelsblatt.pdf

Die Frage die hier niemand anspricht, ist ob diese Fa. IFAS nun eine Forwarders Business License oder die einer Trading company hat. Ich
denke der Fall ist, wenn man die tatsählichen Fakten hat, schnell und
eindeutig zu klären.

Bei Sieren und den dt. Medien geht es meiner Ansicht mehr um die Haftbedingungen und der Meinung, dass dt. Häftlinge - auch in China - deutsche Haftbedingungen bekommen sollten.
 
 
(thread closed)

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