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xiaojo
09-aug-03
'96 war das Jahr der Taiwankrise. Es war damals so das 2 amirikanische Träger durch die Strasse von Taiwan fuhren um die Chinesen in Schach zu halten. Es war eine Zuspitzung.

zu 6. falsch!!!! das Spionageflugzeug wurde in internationalem Luftraum angegriffen -die DEfinition eines Asiatischen Luftraum ist mir neu.
Japan, Südkorea,Taiwan sind sehr für eine Präsenz der Amerikaner in Asien. Mir sind die halbwegs demokratischen Amis immer noch lieber als die von Kommunisten (von einer Diktatur) geleitete Armee.
Solange China keine Demokratie ist, so lange hängt es vom Führer der Chinesen ab, ob man sich ruhig verhält oder nicht. Das ist aber reines Glücksspiel. Was passiert wenn der nächste Präsident "ein Depp" ist? Niemand kann ihn kontrollieren. Es gibt keine Gewaltenteilung. Die Präsenz der AMis im Osten ist richtig siehe auch Nordkorea.
Als es beschädigt war musste es irgendwo landen. Die Besatzung hatte keine Wahl und landete auf Hainan. Zur Freude der Chinesen, die erst mal alles ausschlachteten.
 
 
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Jabbapremium member
10-aug-03
@denker
im grossen und ganzen stimme ich Deinen Ausfuehrungen zu. Jedoch muss ich Dir bei der Individualitaet widersprechen.
Ich selbst arbeite direkt mit ca. 50 chinesichen Kollegen zusammen. Ich hatte noch nie so viele gute Einzelkaempfer im Team. Aber der Begriff Team ist hier vollkommen fremd. Kommunikation eine glatte Nullnummer. Auch wenn das in den Medien immer beschworen wird, von echten Teams mit Arbeitsteilung und gemeinsamen Zielen sind wir hier noch sehr weit entfernt. Jeder arbeitet nur bis zu seinem Tellerrand und arbeitet nur die ihm zugetragene Aufgabe ab. Teamwork oder Ruecksichtnahme: Fehlanzeige!
Weiteres gutes Beispiel aus eigener Erfahrung: Mannschaftssport
Ich selbst habe mit einigen Chinesen Volleyball gespielt und bereits beim Aufwaermen festgestellt, dass das auf ganz hohem Niveau abgeht. Als es dann ans Spielen ging standen ploetzlich 12 Mannschaftskapitaene auf dem Platz und jede Ü-60 Mannschaft haette die Teams auseinandernehmen koennen. Alles Einzelkuenstler eben.
Wenn Ihr andere Erfahrungen habt, bitte schildern!
Das soll nun nicht heissen, dass das bei allen so ist, doch die Tendenz ist sehr auffallend. Wie gesagt: als Einzelkaempfer unschlagbar!

CU

Jabba
 
 
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Yelloperilopremium member
11-aug-03
@ Geschichte

Der Hitlervergleich ist sehr problematisch.

"Und das Tibet wärend der Kulturrevolution Erobert wurde,waren ja wahrscheinlich auch keine Chinesen,mit samt ihren Greultaten an den
Mönchen und Familien."

"Souveräner Staat oder nicht,eroberung ist eroberung,und dabei ist sehr viel Leid geschehen,oder soll das jetzt ein berrechtigungsschein sein für einen Kriege?"

Tibet wurde nicht während der Kulturrevolution (ca. 1965-1975) erobert, sondern 1951 von der Volksbefreiungsarmee befreit sowie sie Beijing, Shanghai oder Sichuan befreit hat. Im Sinne Deiner zweiten Aussage wäre die Befreiung Beijing auch eine Eroberung. Widerstand wurde überall von der Guomindang geleistet, gelitten haben alle in diesem Bürgerkrieg.

"Solche Argumente sind genauso zweifelhaft wie den Bush seine Reden,
der ja behauptet den Irak befreit zu haben..."

Welche Relation besteht zwischen der USA und Irak vor dem Irakkrieg, wie ist der Status von Irak und wie war der von Tibet vor der Befreiung.

"Ach ja,da war noch das Massager am Tian'amen Platz an den Studenten, auch keine Chínesen..."

Eine Massage wurde den Studenten wirklich nicht verabreicht. ;-) Wenn Du den Massaker auf dem Tiananmen Platz meinst, dann muß ich Dich wieder enttäuschen ohne zynisch zu klingen. Die brutale Niederschlagung der Studentenbewegung fand ca. 1 km vom Platz entfernt in Xidan statt. Aber Xidan läßt sich im Westen schlecht verkaufen. Trotzdem ist es ein sehr trauriger Kapitel der chinesischen Geschichte, daß die Regierung es nicht geschafft hat, dieser Konflikt friedlich zu lösen.

Was aber in den westlichen Medien nie erwähnt wird war die Beteiligung der westlichen Medien und Organisationen bei diesem Konflikt. Adademische Versager wie Cai Ling oder Wang Dan (sitzen beide in den Staaten und leben von Almosen, nachdem sie der am. Regierung nicht mehr nützlich sind) wurde als Helden hochstilisiert, aber keiner fragt, wie sie ohne Geld und Papier außer Landes geschaffen wurden.
 
 
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Yelloperilopremium member
11-aug-03
cont.

Eine Frage erlaube ich mir doch (die Frage wurde von mir schon mal gestellt): Was würde eine demokratische Regierung in Europa machen, wenn über 1 Mio. ihrer Bürger mit ausländischer Unterstützung über einen Monat vor dem Regierungssitz den Sturz der Regierung skandierten?

"Mir kommt es fast so vor das die Armen Chinesen die "Juden" des Ostens sind,Geschunden und Geschlagen,und von der ganzen Welt missverstanden."

Seit wann haben sich Chinesen als gottauserwähltes Volk bezeichnet? :-) Ach übrigens haben wir kein historisches Ereignis wie der Holocaust gekidnapt, um die halbe Welt damit zu erpressen.

Geschichte, Du wirst es wahrscheinlich nicht glauben. Auch ich und die absolute Mehrheit der Chinesen träume von einem freien, wohlhabenen, gerechten, friedlichen und starken China. Wie wir diese Ziel erreichen, das bestimmen wir. Glaub nicht, daß es innerhalb von China auch auf hoher Ebene nicht darüber diskutiert wird.

Gruss

YP
 
 
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Yelloperilopremium member
11-aug-03
@ Irish

Mein Exkurs über den europ. Adel hat an sich mit unserer Diskussion nur peripher zu tun. Ich wollte damit lediglich nur über die Entwicklung der Nationalgedanke und der daraus erfolgten Entwicklung des Rassismus ansprechen. Natürlich hast Du recht, daß die Streitigkeiten unter den Königshäusern sehr wohl um Territorien, Ressourcen und Glaubensfragen ging. Das habe ich nicht bestritten.

"Anders sah die Sache in China aus. China besass keine Aristrokatie."

Das stimmt nicht ganz, denn bis zur 1. Reichseinigung durch Qinshihuangdi war das soziales Verhältnis ähnlich wie im feudalen Europa. Erst durch die Einführung der konfuzianischen Idee als Staatsphilosophie (Meritokratie) hat der Adel im Laufe der Zeit seine einstige Macht verloren.

"Ich kann mich nicht errinnern in diesem Forum gelesen zu haben, das ein Europaer die Chinesen als primitiv, unmenschlich, schlecht und grausam bezeichnet hat, wie Du behauptest..."

Nein, das wäre auch sehr gewagt ;-) Oft sind solche Hintergedanken auf der Oberfläche auf dem ersten Blick nicht zu erkennen.

"...Du unterscheidest immer fein Chinesen und Mongolen Herrscher, speziell die Yuan und Qing Dynastie. Diese Dynastien werden in den meisten Geschichtsbuecher als eine der bedeutensten Dynastien Chinas bezeichnet..."

Die kurze und brutale Yuan Dynastie wird von vielen chin. Historiker immer wieder in Frage gestellt, ob man sie überhaupt als eine chin. Dynastie bezeichnen darf, da sie während ihrer gesamten Regierungszeit die chin. Kultur nie akzeptiert haben. Es war wahrhaftig keine glanzvolle Zeit im Vergleich zur Han, Tang oder Song Zeit.
 
 
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Yelloperilopremium member
11-aug-03
cont.

@ Irish und Jaaan

Anders war die Qing Dynastie. Sie haben aus den Fehlern der Mongolen gelernt und haben die chin. Kultur fast komplett übernommen, trotzdem bezeichnen die Han-Chinesen sie als Fremdherrschaft, da sie eine Zweiklassengesellschaft aufgebaut hat. Als Zeichen der Demütigung mußten alle Männer den Zopf tragen und die Ehe zwischen Mandschus und Han war verboten, auch durften bis in die Spät-Qing-Zeit ein Han nie hohe Posten bekleiden. Sicherlich haben (Han) Chinesen Traditionen (Feste, Architektur, Musik, etc.) der Mongolen und Mandschuren übernommen, aber sie beschränken sich eher auf den Norden. In Südchina spielen sie kaum eine Rolle. Der Nationaltracht der Chinesinnen (Qipao, also das Kleid der Qiren) spielt da u.a. eine Ausnahme. Ein Beweis, daß die Mandschus die chin. Kultur bis zur Selbstzerstörung angenommen hat ist das Aussterben ihrer Sprache.

Die Tang Dynastie ist das beste Beispiel für die Übernahme chin. Kultur. Das Herrscherhaus war halbtürkisch und der Hof bestand zur großen Teil aus nicht Han-Chinesen. Es hat am Anfang auch Bestrebungen gegeben, die chin. Kultur nicht anzunehmen, aber die Adaption ist schließlich gelungen. Hieraus kann man erkennen, daß die Chinesen sich eher als eine Kulturnation verstanden haben und nicht als Nation nach europ. Bild. Dies ist u.a. eine Erklärung, warum China bis zur Invasion der europ. Mächte die Idee des Rassismus (biologistisch) nicht kannte, wohl aber der Fremdenfeindlichkeit (kulturell).

Gruss

YP
 
 
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Yelloperilopremium member
11-aug-03
@ Xiaojo

1. Das Tibetkonflikt ist erst ein Konflikt geworden nachdem westl. Mächte sich eingemischt haben.

2. Was ist mit Xinjiang? Hast Du schon mal VOA gehört. Da werden Separatisten offen unterstützt.

3. Woher nimmst Du Dir das Recht zu sagen, daß China hier Gebiete besetzt hast und nicht die Ansprüche Indiens nicht gerechtfertig sind? Nichtsdestotrotz ist dieses Problem ein Überbleibsel brit. Geopolitik. China und Indien sind dabei das zu lösen.

4. Sino-Russische Grenzkonflikt: Was hat der weiße Mann so fern von Europa zu suchen? Ein noch nicht gelöster Streitpunkt, der durch das zaristische Russland verursacht wurde.

5. Taiwan ist ein Bestandteil Chinas. Alle Probleme müssen wir untereinander ohne Fremdeinmischung lösen. Wir mischen uns auch nicht in das Nordirlandkonflikt, das Baskenlandkonflikt oder das Korsikakonflikt ein.

6. Stellt Dir mal vor was die Amis wohl machen würden, wenn das gleiche vor ihrer Küste im Int?l Luftraum passierten würde.

Du hast hier nur Stichwörter aufgelistet. Was willst Du eigentlich damit sagen?

Gruss

YP
 
 
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Jaaan
12-aug-03
@ YP:

Soso, die Yuan-Dynastie das waren die Mongolen, die Tang das waren klar die Türken und die Qing das waren die lieben Mandschukos, aber China wurde nie von Chinesen regiert:-) Macht aber nichts. Die Truppen, die die Eroberungen/Feldzüge vorgenommen haben waren definitiv Chinesen. Von daher ist deine Bemerkung "nie wurden durch Chinesen andere Völker erobert oder versklavt" total falsch!
Und dass in Tibet große Greul- und Gewalttaten angerichtet wurden (allerdings eher während der Kulturrevolution) darüber braucht man nicht zu diskutieren, das ist eine Tatsache. Und ob hunderte von Studenten jetzt auf dem Tianan´men Square oder hundert Meter daneben hingemtzelt wurden, wenn das der einzigste Kommentar ist, der dir dazu einfällt, dann bewegst du dich auf dem Niveau des Blattes, mit dem der threat hier began.
Ach ja, zur BEFREIUNG Tibets, wie das genannt wird. Auch ein deutscher Reichskanzler - und zwar der letzte seiner Art - hat davon gesprochen Böhmen, Mähren und Polen zu beFREIEN und dann den gesamten Osten Europas.... Parallelen in der Geschichte ...?!?!
Wir Deutschen haben es immerhin fertiggebreacht unsere Geschichte komplett aufzuarbeiten... aber andere Völker sind davon noch weit weg. Nach deinen Kommentaren, sogar Lichtjahre davon entfernt.

Grüße,

Jan
 
 
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Irish
12-aug-03
@YP
Wir kommen uns ja langsam naeher. Trotzdem noch ein paar Sachen.

" Nur, wir zeigen nicht überall mit dem Finger hin, wie schlecht, grausam, unmenschlicht und primitiv die andern sind, nachdem man selbst die ganze Welt versklavt, unterjocht, diskriminiert und ausgebeutet hat und darauf seinen Wohlstand aufgebaut hat".

Dann behaupte so etwas nicht, wenn Du es nur unterschwellig irgendwo rausgelesen haben willst. @Geschichtes Hitler Vergleich war auch nur sinnbildlich gemeint und trotzdem wird er sofort zerrissen.
Nebenbei, der erste chinesische Reichseiniger Qinshihuangdi (221-207 BC) galt als besonders grausam und hat sich als erstes erstmal die Thai Fuerstentuemer in Suedchina unter den Nagel gerissen.

Und nun beantworte doch mal meine eigentliche Frage. Zaehlst Du nun die Yuan und Qing Dynastie zur chine. Geschichte oder nicht, egal wer hier wen assimiliert hat und weich nicht immer aus. Dann aber auch mit allen Konsequenzen.
 
 
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Yelloperilopremium member
12-aug-03
@ Jaaan

Hmmm, wo habe ich gesagt, daß China nie von Chinesen regiert wurde? Und was ist so falsch von mir zu sagen, daß die Yuan Dynastie von den Mongolen, die Qing Dynastie von den Mandschuren (nicht Mandschukuo) und die Tang Dynastie halbtürkisch war? Kannst Du es mir beweisen, daß das nicht so war? China hat natürlich Randgebiete ihres Reiches erobert, aber weiß Du auch warum? Kannst Du mir auch sagen, wo China die Bevölkerung nach der Eroberung des Gebietes versklavt hat?

Weißt Du auch, daß während der KR alle in China darunter gelitten haben, nicht nur die Tibeter? Weiß Du daß China aus 56 Nationalitäten besteht und nicht nur aus Han und Tibeter? Weiß Du daß alle 56 Nationalitäten während dieser Zeit unglaubliches Leid durchlitten haben. Weiß Du daß meine Familie als Großgrundbesitzer und als Bankiers darunter gelitten hat? Was weißt Du über diese traurige Episode unserer Geschichte?

Hast Du meinen Kommentar über die Niederschlagung der Studentenbewegung nur das gelesen was Du lesen möchtest oder soll ich meine Aussage nochmals zitieren?

[Zitat]
"...Wenn Du den Massaker auf dem Tiananmen Platz meinst, dann muß ich Dich wieder enttäuschen ohne zynisch zu klingen. Die brutale Niederschlagung der Studentenbewegung fand ca. 1 km vom Platz entfernt in Xidan statt. Aber Xidan läßt sich im Westen schlecht verkaufen. Trotzdem ist es ein sehr trauriger Kapitel der chinesischen Geschichte, daß die Regierung es nicht geschafft hat, dieser Konflikt friedlich zu lösen. "
 
 
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Yelloperilopremium member
12-aug-03
Böhmen und Mähren waren Teil eines anderen Souveränen Staates, nämlich die Tschechoslowakei; Polen selbst war ein souveräner Staat. Beide Staaten sind von allen Staaten dieser Erde als unabhängig anerkannt bevor sie von Nazi-Deutschland überfallen wurden. Abgesehen davon hat Hitler die Invasion Polens, soweit ich weiß, nie als Befreiung bezeichnet. Kannst Du mir sagen welcher Staat Tibet vor der Befreiung als unabhängig anerkannt hat? Deine Parallelziehung von Nazideutschland und China finde ich sehr bedenklich.

"Wir Deutschen haben es immerhin fertiggebreacht unsere Geschichte komplett aufzuarbeiten... "

Das ist sehr lobenswert und ich habe sehr viel Achtung davor.

"...aber andere Völker sind davon noch weit weg. Nach deinen Kommentaren, sogar Lichtjahre davon entfernt."

Da kenne ich eine anderes Volk, das während des 2 WK Euer Verbündeten war. Fang doch mit ihnen an.

Gruß

YP
 
 
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Jaaan
12-aug-03
Das mit Böhmen und Mähren sowie Schlesien (Teil von Polen) war völkerrechtlich bedenklich. Eigentlich sollte laut dem Versailler Vertrag in den 20 er Jahren eine Volksabstimmung in den mehrehitlich von Deutschen bewohnten Gebieten stattfinden. Dies ist nie geschehen. deswegen wurde das Einmarschieren deutscher Truppen in Böhmen und Mähren sowie die spätere Zerschlagung der Rest-Tschechei auch weder von den USA noch von Großbritannien laut kritisiert, sondern man stimmte insgeheim zu (aus Angst vor dem aufkeimenden kommunismus, den man mehr fürchtete als Hitler). Außerdem währen bei den Volksabstimmungen diese Teile sowieso an das DR zurückgefallen, von daher war man international noch eher der Meinung das DR wäre im Recht. Zu dem souveränen Staatengebilde Tschechoslowakei gehörten Böhmen und Mähren also nie, sie hatten dort schon immer einen Sonderstatus.
Hilter hat öfters davon gesprochen die deutsche Minderheit in Polen befreien zu wollen. Sogar Goebbels hat diese Idee in der Sportpalast-Rede 1944 aufgegriffen, als ed den total Krieg propagierte.
Japan (ich denke das war mit der Anspielung gemeint) hat seine Kriegsgeschichte sehr einseitig aufgearbeitet. Während sie gegenüber den USA ständig Reue und Solidarität zeigen (siehe Irak) geben sie sich china gegenüber zeimlich herablassend. Das ist natürlich zu verurteilen. Die Haltung der Chinesen zu Japan ist ja bekannt:-) Frag mal den einfachen Mann auf der Starße zu Japan:-) (I hate them!!!)

Grüße,

Jan
 
 
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Jaaan
12-aug-03
@YP:
Uuuuuuuuuuups, sorry!
Hab was vergessen. Meines Wissens war Tibet nachdem es sich von china losgelöst hatte, von ca. 30 staaten anerkannt worden (keine beudeutenden). Hier tut sich nun eine grundlegende Frage unserer Diskussion auf. wenn sich ein Teilstaat einmal losgelöst hat von einem Staat, zu dem es vorher dazugehört hat. Hat dann der Rumpfstaat das Recht ihn sich militärisch wieder einzuverleiben oder nicht. Diese Probleme hatten D und China ja des öfteren in ihrer Geschichte. das fängt bei D nicht erst mit den einigungskriegen durch Bismarck an, sondern geht eigentlich zurück zu Karl dem Großen und dem Heiligen Reich Deutscher Nationen. Legen wir das als Grundlage für das urspünglichste deutsche Staatengebilden, dann hätte wir ja jetzt ein Anrecht auf halb Europa :-)
dann doch besser ab in die EU und den Euro:-)

In diesem sinne,

Jaaan
 
 
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Lukullus
12-aug-03
Jaan

nimm dir doch etwas mehr zeit, china zu verstehen, bevor du erbsenzaehlenderweise jeden satz von YP auf einen moeglichen widerspruch zu untersuchen. deine beitraege werden damit nicht schluessiger.

"Tiananmen": ist uebrigens ein ziemlich gutes beispiel dafuer wie im westen nachrichten ueber china praesentiert werden, da wurde verkauft dass es sich rein um eine demokratiebewegung handelte, was - jeder sinologe kann das bestaetigen - nur ein kleiner teil der wahrheit ist.

"Tibet & 56 Minoritaeten": du hast in vielem recht YP aber ehrlich gesagt spreizen sich bei den ueblichen stolzerfuellten aussagen wie " 5000 jahre geschichte" und " 56 minderheiten" anspruch und wirklichkeit. und dass ist es was mich persoenlich aergert: wo man auch hinschaut wird alles geschichtstraechtige abgerissen oder zur unkenntlichkeit restauriert und minderheitenkulturen zum abklatsch ihrer selbst, meist reinem touristenspektakel degradiert. ob man nach kaschkar oder wulumuqi reist spielt doch bald keine rolle mehr, es wird so aussehen wie in Peking oder Shanghai oder Shenzhen. ob jetzt xinjiang oder tibet gegen ihren willen befreit wurden oder nicht - schlimmer finde ich zum jetzigen zeitpunkt die politik der assimilation, "han" wo man hinschaut.
 
 
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Yelloperilopremium member
12-aug-03
@ Irish

Du hast recht, daß die Behauptung etwas überspitz ist, ändert dennoch nicht an der Tatsache, daß die ehemaligen Verbrechern jetzt überall ihren Finger zeigen und allen erzählen, was die andern nicht alles falsch machen.

Die Qin Dynastie war in der Tat eine depotische Herrschaft. Es war die Zeit als der Legalismus (ähnlich wie Sparta) zur Staatsideologie erhoben wurde. Bücher wurden verbrannt, Gelehrten wurden bei lebendigem Leibe bergraben. Das Herrscherhaus war so verhaßt, daß die Dynastie nicht länger als 20 J. gehalten hat. Das die Qin Dynastie die Thaifürstentümer in Südchina überfallen hat ist eine Tatsache. Schließlich war das Ziel Qinshihuangdis das Reich wiederzuvereinigen und die Kleinstaaterei zu beenden. Reste der Thaistämme leben immer noch in Südchina (Yunnan) und nennen sich Dai.

Die Qing Dynastie ist trotz ihrer Zweiklassengesellschaft definitiv eine chinesische Dynastie. Bei der Yuan Dynastie ist es meiner Meinung nach nur bedingt, da sie bis zum Zerfall der Yuan Dynastie die chin. Kultur nicht übernommen haben. Nichtdestotrotz haben sie während ihrer Herrschaft große Einflüsse auf das spätere China der Ming und Qing Dynastie ausgeübt, u.a. hat sie riesige Territorien der Ming Dynastie hinterlassen.

China erkennt nur eine Dynastie als chinesich an, wenn diese die chin. Kultur übernommen hat. In der chin. Geschichte hat es noch mehr Fremdherrschaften (u.a. Xixia, Jin, Liao, etc.) gegeben, aber nur die Qing und Yuan Dynastie wird als chinesich bzw. halbwegs chin. anerkannt, da erstere die chin. Kultur übernommen hat und letztere zu die spätere Entwicklung Chinas sehr geprät hat.

Gruss

YP
 
 
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CaoCao is back!
12-aug-03
Wer sollte hier nicht mit Steinen im Glashaus werfen, das sind die Weissen. Oder sollte ich sagen Arier???


1. Schauen wir doch einmal auf den Globus! Wieviele Kolonien haben haten wir den hier auf den Planeten! Neuseeland, Kanada, USA, Brasilien, Guetemala, Australien, Indonesien, China.....soll ich weiterfahren. Wir war den die Hautfarbe dieser Leute "Gelb!!!!????" Wohl kaum, aber weiss! Fuehrende Nationen England, Spanien und
D-E-U-T-S-C-H-L-A-N-D
oder will das jemand bestreiten???

2. Tibet war in der Zeit vor der Befreiung unterjocht von Feudalismus und Sklaverei! Ich kenne Tibeter unteranderem gute Freunde von mir.
Tibet ist eine Autonome Region das gleiche gilt fuer Xinjiang.
China ist ein ein bisschen groesser als das kleine Deutschland mit 1,3 Milliarden Leuten. Gehen die Dinge hald manchmal nicht so wie sollen, dass ist doch klar! Was Jiang Ze Min und Deng Xiao Ping hier vollbrachten ist zu bewundern!!! Mal sehen wielange Schroeder hier mithalten koennte! Was immer NOBODY is perfect!

3. Wie kann eine Hochstehende Kultur 5000 Jahre exitieren??? Wohl kaum mit Krieg, aber mit "Peace" sieht das schon anderst aus.

4. @ Jaan studiere zuerst einmal die Buecher des Konfuzius dann unterhalten wir uns weiter!!!
 
 
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Jaaan
12-aug-03
@ CaoCao

cool bleiben!
 
 
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CaoCao is back!
12-aug-03
Frage wie lange hat den die Qin Dynastie gedauert ja und als die das Volk von Qin Schriftzeichen, Geld, Logistic, Hoch entwickelte Waffen, Buecher und Gesetzte hatten. Wo waren den da den die Arier????
Auf den Baeumen am Blaetter verzehren!!! Ugagagaga Keulen Tot!

Vor kurzem wurde in der Westen China Wein in einem Bronzegefaesse
entdeckt der schon ueber 3000 Jahre unter der Erde lag. Ohne das viel verdunstet ist .


Gruss CAOCAO
 
 
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Jaaan
12-aug-03
@ CaoCao:

Kann es sein, dass du das Thema dieser Diskussion leicht missverstehst. Wir sind hier keine Arier, die China unterjochen wollen oder China schlechter machen als andere Staaten.

Also ugagga, komm runter von deinem Baum:-)

Jaaan
 
 
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Yelloperilopremium member
12-aug-03
@ Jaaan

Hast Du mal nach dem Hintergrund der einseitigen Unabhängigkeitserklärung Tibets von 1913 geforscht? Wer war interessiert, daß Tibet unabhängig wird? Weißt Du was "divide et impera" bedeutet? Kannst Du dann verstehen, wie China darauf reagiert, nachdem kurz davor das Land von fast allen europ. Nationen aufgeteilt wurde?

"...das fängt bei D nicht erst mit den einigungskriegen durch Bismarck an, sondern geht eigentlich zurück zu Karl dem Großen und dem Heiligen Reich Deutscher Nationen. Legen wir das als Grundlage für das urspünglichste deutsche Staatengebilden, dann hätte wir ja jetzt ein Anrecht auf halb Europ..."

Tja, es war also doch nicht umsonst, daß ich über die Entwicklung der Nationalstaaten und den Legendenbildungen gesprochen habe. Sowohl Frankreich als auch Spanien Deutschland, Italien, etc. haben Anspruch auf Karl der Große, Charlemagne, Carlos Magnos, etc. erhoben. War hat nun recht?

Japan hat seine Geschichte komplett aufgearbeitet? Du machst Scherze!

@ Lukullus

Ich gebe Dir recht was hinsichtlich der Verlust der Kulturvielfalt in China betrifft. Es macht mir auch sehr viel Sorge und stimmt mich traurig und wüten zugleich, wenn ich sehe wie bedenkenslos das Neue China aus Ignoranz und Profitgier die eigene Kultur verkitscht und disneyisiert. Es herrscht Mangel an Aufklärung und Bildung. In meiner Arbeit versuche ich hier ein wenig Umdenken zu bewirken - wir können nur auf die nächste Generation, die die Welt mit einem weiteren Horizont sieht, hoffen und aufbauen.

Gruß

YP
 
 
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