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Yelloperilopremium member
14-aug-03
@ Irish

Ja nee, Hamburg ist zwar das Tor zur Welt, aber auch nur das Tor ;-). Ich lebe schon seit 7 Jahren in Hamburg und kenne mich mit den hanseatischen Gepflogenheiten ziemlich gut aus.

Ich meine mit der rassistisch begründeten Sklaverei natürlich die afrikanischen Sklaven. Die Sklavengesellschaften der Antike in Rom oder Hellas waren vergleichbar mit der Sklavengesellschaft des antiken Chinas (Zhanguo).

Gruß

YP
 
 
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manoman
14-aug-03
@Irish
Ganz einfach, es gab noch andere Gebieten in China wo Sklaverei/Leibeigenschaft herrschte ausser Tibet. Sogar in Tibet waren verschiedene Gesellschaftsformen vorhanden.
Wenn Du es nicht weiss, versuch dazu zu lernen, zu fragen, aber bitte nicht die Aussage dort zu verdrehen.
So einfach ist es!
 
 
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manoman
14-aug-03
@YP
da liegst Du aber ziemlich falsch, die Sklavengesellschaft Chinas endet bereits in Chunqiu-Periode, Shang Zeit war die Blüte der Sklavengesellschaft Chinas.
Ausserdem unterscheidet sich die Sklavgesellschaft Chinas damals von der der europäischen Antiken,
insbesondere die der Römer. Während Chinas Sklavgesellschaft eher Leibeigenschaft entspricht,
Waren Sklaven der Römer meistens Kriegsbeute.
 
 
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Irish
14-aug-03
@Manoman
Was willst Du eigentlich? Es gab also bis in die Neuzeit hinein in China und in Tibet Sklaven, Du gibst es ja selbst zu. Ist doch alles klar. Also stimmt es mit der Sklavenhalternation.
@Yello
Dann bist Du ja ein Quiddje und kannst in Hamburg garnicht mitreden.
Ueber die Verpflechtung der Englaender und Portugiesen am Sklavenhandel wede ich noch ein Sites hier reinstellen. Nur soviel, rassistisch waren sie nicht begruendet.
 
 
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Yelloperilopremium member
14-aug-03
@ Irish

Es stimmt, daß die Sklaverei während der Chunqiu-Zeit endete, aber nur im Kernland der chin. Kultur. Die Peripherien haben weiterhin das Sklavenhaltertum aufrechterhalten, manche sogar bis in die Moderne (siehe Tibet).

Ich geben Dir auch recht, daß die Sklaverei im alten Rom sich von der chin. von der des alten Chinas insofern unterschiedet, daß die meisten Sklaven Kriegbeute waren, aber sie hat mit der Sklaverei in der Neuzeit ideologisch gesehen wenig Gemeinsamkeiten. Letzendlich haben aber alle Sklavenhaltertüme egal ob antik oder modern eines gemainsam: die Ökonomie.

Eine Nation als Sklavenhaltenation zu bezeichnen nur weil Teilgebiete auf ihrem Territorium dies betrieben haben halte ich für sehr pauschalisiert. Ich habe im oberen Post dieses Phänomen beschrieben, wie es dazu kam, daß Teile von China bis in die Moderne weiterhin die Sklaverei bzw. Leibeigenschaft geduldet wurde.

Ich sehe mich auch nicht als Hamburger, kenne mich hier nur sehr gut aus und bin hier in der "alten hanseatischen Gesellschaft" sehr gut aufgehoben. Ich fühle mich ziemlich wohl hier.

Gruß

YP
 
 
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manoman
14-aug-03
@Irish
Nach Deinem Massstab ist Deutschland heute eine Sklavenhalternation! Schau nur die zehntausende Osteuropäerinnen an die als Sklaven in Deutschland gehalten werden!
Ist das was Du willst?
 
 
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Irish
15-aug-03
@YP
Zum Thema Rassismus, Sklaverei und Europaeer folgendes: Sklaverei und Sklavenhandel gab es in Afrika schon seit Urzeiten und ist keine Erfindung der Europaeer. Der Sklavenhandel wurde in Europa nach der Landung der Portugiesen (Vasco da Gama) erstmals urkundlich erwaehnt. In Afrika war der Handel mit Sklaven weitgehend in arabischer Hand.
Fuer ihre Plantagen und Minen in der Karibik und in Brasilien brauchten die Portugiesen dringend Arbeitskraefte, weil die Einheimischen Kariben und Indios nicht Widerstandsfaehig genug waren und starben wie die Fliegen. Die Portugiesen versuchten es dann mit Afrikanern, was ein voller Erfolg war und der Menschenhandel begann. Englaender merkten schnell, dass hier Geld zu machen war. Sie draengten die Portugiesen aus dem Geschaeft und der sogenannte Dreieckshandel begann.
In England wurden Handelsschiffe mit Waren (Plunder) beladen und dann in Westafrika gegen Sklaven eingetauscht. Die Sklaven wurden dann in die Karibik und nach Suedamerika verschifft, ein bischen aufgepaeppelt und dann gegen Gold und andere wertvolle Waren verkauft. Dann zurueck nach England und das ganze von vorn. Spaeter wurde dann Nordamerika in das Geschaeft mit einbezogen und die Sklaven gegen Baumwolle und Tabak getauscht. Das Ganze brachte horrende Gewinne. Die englische Regierung hiess das Ganze zwar nicht gut, unternahm aber nichts dagegen, weil zuviele einflussreiche Buerger in das Geschaeft involviert waren. Die Royal Navy liess die Sklavenschiffe weitgehens in Ruhe.
Anfangs versuchten die Englaender die Sklaven noch selbst zu fangen, merkten aber sehr schnell, dass das garnicht noetig war, denn arabische Haendler und einheimische Stammesfuersten, die nur allzugerne bereit waren ihre eigenen Sklaven und spaeter ihre eigene freie Bevoelkerung zu verkaufen, lieferten die Ware gegen Bezahlung frei Haus. Das hatte zur Folge, dass ganze Kuestenstriche weitgehend Entvoelkert wurden und der Nachschub mehr und mehr aus dem Inland geholt werden musste.
 
 
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Irish
15-aug-03
cont.
Auch dies Geschaeft wurde durch Araber und Afrikaner erledigt, die Englaender brauchten nur zu warten. Wie perfide das Geschaeft war zeigt die Tatsache, das die Kapitaene der Schiffe darum stritten welche Art der Befoerderung der Sklaven besser war, “loose packed” oder “tight packed”.
Nachdem um 1840 der Handel mit Sklaven in England verboten wurde, begann auch die Royal Navy jagt auf die englischen Schiffe zu machen und die Eigner zu bestrafen. Hollander und Nordamerikaner beteiligten sich dann auch mehr an dem Geschaeft. Nach dem Verbot der Sklaverei durch Lincoln, schlief das Ganze dann endlich ein.

Dies soll keine Entschuldigung oder Rechtfertigung sein, sondern nur aufzeigen, das das Ganze nichts mit Rassismus zu tun hatte. Alles ist leicht nachzulesen im Internet (selbst Manoman koennte es). Zwei gute Romane koennte ich auch empfehlen, beide von James Mitchener und zwar ‘Die Bucht’ und ‘Karibik’ in denen auf dieses Thema eingegangen wird.
 
 
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