BEIJING

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Passat
12-sep-03
Um das Thema Pizza aus China oder USA mal zu beenden:

http://www.pizzatest.de/pizzwissen/geschichtep.html

Mal eine Frage am Rande, gibt's in China bei VW auch eine 5 Jahre/100,000Km Garantie?
 
 
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lu peng
12-sep-03
@passat
hätte man das werk 72 und nicht 82 gebaut, wäre jetzt die stadt voller käfer. Das war halt zur zeit das aktuelle model und die chinesen wollten ein Familien, sprich grosses auto. Darum machte der golf nicht das rennen.
 
 
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Irish
12-sep-03
@Lu
Das die Einfuhr von Neuanlagen billiger ist stimmt. Dafuer sind sie aber auch 5-10x so teuer, jedenfalls in meinem Industriezweig. Es ist aber auch kein Problem alte Anlagen einzufuehren, sie werden ein bisschen ueberholt schoen angepinselt und dann einfach als neu deklariert. In 5 Tagen habe ich sie auf dem Hof.
 
 
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lu peng
12-sep-03
@irish
du kolonialherr ohne schlechtes gewissen. In meiner aussage will ich ja nur verdeutlichen, dass im sinne der chinesen ist, neues modernes einzuführen und nicht den schrott. Auch wir renovieren anlagen und malen sie frisch an und sagen sie sei neu ;-)

@Passat
intersant die wahre geschichte der pizza gelesen zu haben.:-)
 
 
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Pudongjoe
12-sep-03
Die Chinesen "raechen" sich an der Einfuhr veralteter, unproduktiver Anlagen aus dem Westen nun in anderer Weise an ihren Nachbarlaendern, indem sie den z.B. armen Laoten billigen "Schrott" verkaufen. Dort werden Motorraeder fuer 300 US$ aus Chongqing verkauft, die nach nur 3 Monaten schon kaputt sind. Federung, Motor und was weiss ich gehen sofort kaputt. Dann verkaufen sie ihnen Werkzeug, was nicht zu gebrauchen ist. Hab dort mit einem deutschen Ing. gesprochen, der nur schlechtes ueber die Produkte und Geschaeftspraktiken der Chinesen erzaehlen konnte. Natuerlich liegt es auch daran, dass sich die Laoten nichts hochwertiges kaufen koennen. Aber sie dann gleich so uebers Ohr zu hauen ist doch nicht nett aber immerhin sehr geschaeftstuechtig, denn in vielen chinesischen Grosstaedten sind wegen Umweltschutzmassnahmen Motorraeder verbannt worden und irgendwohin muss der Absatz ja fliessen, um die chinesischen Arbeitsplaetze zu sichern. Warscheinlich werden besagte "Schrottmotorraeder" sogar auf veralteten Anlagen aus dem Westen gebaut, das kann ich aber nicht beurteilen.
 
 
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Irish
12-sep-03
@Lu du Pizarro Verschnitt.
Richtig, aber der Preis der Preis.
Nochmal was zu den alten Anlagen und Umwelt. Die Halbleiterei ist ja nicht die saubere Industrie, wie allgemein in der Oeffentlichkeit angenommen wird. Es wird mit nicht unerheblichen Mengen von Saeuren (Salpeter-Schwefel-Fluss- saeure) und mit z.T. schweren Nervengiften wie Phosphinen gearbeitet. Die Umweltgesetzte hier sind etwa so wie vor 30 Jahren in USA und Europa. Die alten Maschinen die wir kaufen, wurden auf betreiben der Verkaeufer und auch durch meine Initiative mit moderen Filtersystemen und Saeurewaschanlagen ausgeruestet. Das hat einige Ueberzeugungsarbeit, selbst bei dem Umweltbeauftragten hier, gekostet, damit das extra Geld zur Verfuegung gestellt wurde. Das alles natuerlich nicht ohne Hintergedanken, denn wenn wir China erst mal ueber den Schnabel genommen haben, moechten wie hier in einer halbswegs gesunden Umwelt leben.
Wie sieht es eigentlich mit Cat's bei Autos aus Lu.
 
 
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Irish
12-sep-03
Lu
Noch eins. Nachdem Du Dich ja nun als Nachfahre von Vergewaltigern und Moerdern geoutet hast, muss da die Furienstory nicht neu geschrieben werden? Mal raus jetzt mit der Wahrheit.
 
 
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xiaojo
12-sep-03
Pizza wurde von Marco Polo nach Italien gebracht. Ich lasse mich aber auch gerne von etwas anderem ueberzeugen.

@YP du hast meine Fragen nicht beantwortet und haust einfach ab.

Wo hat das Deutsche Volk die Chinesen unterdrueckt und davon profitiert?

Der Deutsche Wohlstand basiert niemals auf China!!! im Gegenteil! Also was soll das?

Wir haben den Chinesen sehr viel geholfen, 36' bis 41' Da bedanken sich bei mir immer noch einige Chinesen, die mich erst darauf aufmerksam gemacht haben.

Bitte Differenziere den Westen und Deutschland! Sonst mache ich alle chinesen fuer die Hunnenangriffe verantwortlich wo ihr Hundertausende nieder gemetzelt habt.
 
 
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lu peng
12-sep-03
@irish
was soll ich neu schreiben? das ganze steht schon in verschiedenen zeitungen in allen variationen. Bist du ein schlechter verlierer oder was? Mal im ernst Ernst, deine ganze argumentationen von wegen west gut und soweiter dienten nur zum zweck gegen Yp zu sein oder sehe ich das falsch? Es gibt viele Tasachen die nun mal unagefochten sind und er recht hat. Darum nützt alles nchtis. Es ist nicht alles 100% aber wenn die discusion nur um ich wess mehr als du und ich hab mehr recht als der andere. Und vor allem nur noch gegen die meinug eine einzelnen, der die ganze sache von einem total anderem gesichtspunkt sieht, steuert ist es ein armutszeugniss. Und hier haben sich viele solcher komentare eigenistet. Du wiedersprachst dir einig male in deien argumenten.
 
 
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Frage
12-sep-03
@xiaojo
Deine Unwissenheit ist wirklich zu heulen...seit 1931 befand China mit Japan in Krieg, seit 1937 in totalem Vernichtungskrieg, 1941 war schon Pearl Habour, Deutschland war zur dieser Zeit Verbündete Japans, die Achsenmächte eben.
1936~1941 hat Deutschland China geholfen? DU bist wirklich ein Lachnummer!
 
 
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xiaojo
12-sep-03
@Frage
1941 verliesen die letzten Deutschen Ausbilder China. Auf Druck von Japan. Finde mir eine Quelle die Gegenteiliges behauptet!!!
Es war tatsaechlich so. Deutschland glaubte nicht, das Japan China weiter angeifen wird sondern Russland was strategisch gesehen viel wichtiger gewesen waere. Die Deutsche Ruestungsindustrie wollte in China ihr geschaeft machen und auch war Jiang Kai shenk ein moeglicher Verbuendeter Deutschlands, den man hoffte zu gewinnen.
auch wenn es unglaubhaft erscheint es war tatseachlich so das die Widerstandzellen von Deutschen Offizieren bis '41 ausgebildet und mit Waffen versorgt worden waren. Japan war zwar ein verbuendeter doch hatten wir Deutsche mit den Japaner immer eine Zwiespaeltige Beziehungen siehe Qingdao!!!
 
 
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xiaojo
12-sep-03
die chinesen wiederum empfanden den Verlust der Deutschen von Qingdao als persoenliche niederlage, weil die Deutschen immernoch besser waren als die Japaner gab es viele Aufstaende.
 
 
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Frage
12-sep-03
@xiaojo
Lebst Du in Fabelwelt? seit 1939 befand Deutschland schon in 2-Weltkrieg, konnte Deutschland bis 1941 Waffen nach China transportieren?
Tatsache: die deutsche Militärhilfe an Chiang Kai Shek fand Anfang 30s statt und war hauptsächlich gegen die Kommunistischen Rebellen gerichtet, dies entsprach die Ideologie des dritten Reiches, Chiang Kai Shek hatte auch gewisse Faschistroide Züge. Ob es wirkliche eine HILFE für China war?
 
 
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xiaojo
12-sep-03
die Deutschen waren die einzigen, die umfassend geholfen haben. 1941 verlies der letzte Deutsche Offizier China. Ohne die Militaerberater und unsere Waffen haettet ihr ueberhaupt keinen Widerstand leisten koennen, Lies mal Militaerliteratur.
 
 
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zahnende Maus
12-sep-03
John Rabe in Ehren...und auch die Chinesische Seite hatte ihren "Schindler". So der chinesische Generalkonsul Feng Shan Ho in Wien, der Tausende Visa fuer Juden ausstellte (btw. gegen den Willen seiner Vorgesetzten), denen dadurch die Emmigration nach SH glueckte. Aber Rabe ist nicht das Deutsche Volk und Feng ist nicht das Chinesische Volk. Beide sind auf Ihre Art mutige Persoenlichkeiten, jedoch Einzelfaelle.
Daher nicht notwendig, mit dem einen oder dem anderen Werbung fuer die eigene Nation zufahren. Das haben sie beide nicht verdient.
 
 
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Frage
12-sep-03
@xiaojo
Hast Du irgend einen Beleg dafür dass die deutschen Militärberater irgend eine Wirkung hatten in dem Krieg zw. China und Japan?

@Maus
Deiem letzten Beitrag kann ich vorbehaltlos zustimmen.
 
 
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Yelloperilopremium member
12-sep-03
@ Burns

"Dass China nie Ambitionen hatte, Kolonien zu gruenden, ist mir bekannt - aber das Chinesen bis ins 19. Jhd. nicht ausgewandert sind, kann ich fast nicht glauben. In ganz Suedostasien gibt es so grosse chinesische Minderheiten, dass man gar nicht mehr von Minderheiten sprechen kann - z.B. in Singapur, Malaysia, Indonesien..."

Ich habe gesagt daß erst im 19. Jhd. eine SUBSTANTIELLE Auswanderungswelle gegeben hat und nicht keine Auswanderung. Die ersten Auswanderer, die sich im 15. Jhd. in Nanyang (Südmeer) niedergelassen haben waren oft Händler aus den Südchinesischen Provinzen Guangdong und Fujian. Ihre Anzahl war sehr gering. Viele haben einheimische Frauen geheiratet. Die Männer nennt man Baba und die Frauen Nonya. Das berühmteste Erbe dieser Mischehen ist die phantastische Nonya-Küche und die Straits-Chinese-Möbeln.

Gruß

YP
 
 
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Yelloperilopremium member
12-sep-03
@ Jabba

"Einer Aufwertung des Yuan stehe ich skeptisch gegenueber. Es wuerde die Exportprodukte verteuern. Dies gefaehrdet allerdings den Standort China, da man trotz hoher Margen bspw. Textil mit dem Qualitaetsproblem zu kaempfen hat. Es wuerde weniger exportiert. Weiterhin hat das Inland deswegen keine hoeheren Loehne. Es erhoeht sich lediglich die Kaufkraft gegenueber importierten Produkten. Folge die auslaendischen Volkswirtschaften koennen leichter ihre Produkte auf dem chinesischen Markt absetzen."

Nun, das stimmt insofern nur, wenn China weiterhin Billigprodukte herstellt. Ich habe in meiner Ausführung deswegen die Produktionsaufwertung als ein sehr wichtiger Punkt angesgeben (ähnliches geschah in allen Tigerstaaten und Japan). Dies geht einher mit einer verbesserten Ausbildung, nicht nur im technischen Wissen sondern auch im kulturellen und kreativen. Nur so wird der chin. Arbeiter wirklich mehr verdienen (nicht nur im pekunären Sinne), seine Einstellung zur Arbeit, Kultur, Nation und Gesellschaft ändern.

Gruß

YP
 
 
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Yelloperilopremium member
12-sep-03
@ Jabba,

"Warum die High Tech Anlagen nicht nach China kommen ist nicht nur mit Ausfuhrbeschraenkungen zu begruenden. China selbst blockiert dies."

Es ist Chinas gutes Recht bestimmte Produkte nicht einführen zu lassen, wenn sie das Produkt als schädlich für die eigene Wirtschaft betrachtet. Aber das ist kein Grund für die Industrienationen bestimmte Produkte nur den Export nach China zu verbieten, aber an anderen Ländern wiederum nicht.

Das würde im Alltag so etwa aussehen:

1.Karstadt bedient alle Kunden, nur Chinesen nicht. Sehr problematisch!

2. Der Kunde kann jederzeit bei Karstadt rein gehen und am Ende nichts kaufen, weil Karstadt nichts anbietet, was der Kunde für wünschenswert hält. Wo ist das Problem?

"Das mit den Patentrechten wurde vom kleinen Barbaren bereits angesprochen. Solange jegliches Recht an geistigem Eigentum nahezu ignoriert oder solange gewartet wird, bis es nichts mehr wert ist, hat kaum eine Fa. Interesse in China zu investieren."

Dieses Problem wurde schon des öfteren angesprochen und ich halte das ganze für nicht ganz ehrlich seitens der (deutschen) Ankläger. Sicherlich kopieren die Chinesen nicht wenig, aber wenn man auf die Plagiarius Verleihungen der letzten Jahren betrachtet, dann sind die Deutschen auch nicht viel besser als die Chinesen.

http://www.plagiarius.com/awards.html

Na, vielleicht mal den eigenen Hof kehren?


Gruß

YP
 
 
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Yelloperilopremium member
12-sep-03
@ jojo,

ich habe nie geleugnet, daß es in China plagiiert wird wie der Weltmeister, aber dieses Phänomen nur auf China zu beschränken ist scheinheilig. Ich bin gegen Diebstahl jeglicher Art, weil ich

1. selber nicht gerne beklaut werden möchte.
2. kein Ramsch kaufen möchte, die schnell kaputt gehen oder neg. Nebenwirkungen haben

China muß langfristig härter durchgreifen, weil die chin. Firmen früher oder später selber darunter leiden werden. Das sehen selbst Chinas Gesetzgeber mittlerweile ein, aber es braucht viel Zeit und Aufklärung, um den Erfolg zu spüren.

Deine Preisträgerliste von 2003 zeigt 6 chin. Firmen auf, die Ideenklau betreiben, aber immerhin 4 deutsche Firmen. Deutschland ist doch viel fortschrittlicher und die Wirtschaftethik ist vollkommener, da dürfte man doch so etwas nicht erwarten.

Wenn man die Liste von 1977 ? 2002 verfolgt dann hat man folgendes Ergebnis (die TOP 5 Länder sind):

1. de 25 x
2. tw 15 x
3.cn 6 x
4.hk 5 x (alle Fälle vor 1997)
5. kr 4x


Sicher, alle genannten Fälle beziehen sich auf den deutschen Markt, es mindert die Schuld der deutschen Plagiatoren nicht und entschuldigt die Handlungen der anderen Ideendiebe auch nicht.

Gruß

YP

PS: Jedesmal wenn ich auf dem Xiangyang Markt bin, treffe ich nicht selten deutsche Einkäufer durch den Markt schlendern. Ich frage mich, ob sie nur schauen wollen oder auch was kaufen? DVD? CD? Bag? Luis Karton? Ist das nicht auch ein Zeichen von Scheinheiligkeit? Wo keine Nachfrage, da kein Angebot ;-)
 
 
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