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Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
pirx
08-jul-06
Die kriegen auch wirklich alles kaputt:

http://www.keralanext.com/news/?id=771051

Ich war dreimal im Potala, einmal unter Kriegrecht praktisch alleine, und habe jetzt nach Genuss des Artiikels lärmendes, müllendes, spuckendes Pack am diesem heiligen Ort richtig vor Augen. Ich hoffe, es ist nicht ganz so schlimm.

Der Ruin des Potala wäre eine entsetzliche Schande für China, das allerdings schon nicht einmal das eigene UNESCO Kulturerbe schützen kann, wohl aber an Mondraketen bastelt.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
Nein Danke
10-jul-06
Da wurden schon über 95% der Tempel und Klöster bei der "friedlichen Befreiung" Tibets durch die Kommunisten.... Heute feiern die Kommunisten die "Glanzleistung" der neuen Eisenbahn nach Tibet die mehr Touristen bringen soll und der "Provinz" zu mehr Reichtum verschaffen soll - Die Tatsachen sehen jedoch anders aus. Und der Gipfel, Hu Jintao, auch als "Schlächter von Lhasa" bekannt, weihte persönlich die neue Strecke ein.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
HumphreY
10-jul-06
Na, ich bitte Euch. Noch steht wohl das Teil. Zerstört ist höchstens die Ruhe. Aber seien wir mal ehrlich. Wo in der Welt findest Du noch Weltkulturerben, die nicht von Massentourismus überrannt ist. Das ist eben eine Nebenwirkung der Globalisierung!

Und der Artikel steht es natürlich so dar, als ob die 2000 Touris/day nur Chinesen wären. Tatsache ist wohl, dass das Publikum eher international ist. So manche Laowais haben sicherlich auch ihren Teil als "lärmendes, müllendes, spuckendes Pack" dazubeigetragen.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
Frieder Demmer
10-jul-06
@pirx: Chinesen also allesamt "spuckendes Pack". Sollte man vielleicht das Land erobern, die Führer vertreiben, das Gefolge entmachten und alle von Grund auf umerziehen?

...

Nur so als Gedanke - eine solche Sprache hat immer in Sackgassen geführt, nicht zuletzt in Tibet.

Ansonsten wird davon gesprochen, dass "es Befürchtungen gibt", dass das Gebäude diese Mengen nicht verkraften könnte. Es wird nichts darüber gesagt, wer und warum das fürchtet.

2000 Touristen am Tag sind für ein Kulturdenkmal vergleichbaren Ranges und vor allem vergleichbarer Größe, in dem früher ja auch vergleichbar viele Menschen lebten und arbeiteten, und man erst unter Kriegsrecht sich alleine bewegte, erst einmal nicht so viel.

Nicht falsch zu verstehen: Wenn der Potala gefährdet sein sollte, so muss reagiert werden - aber hier seine Zerstörung quasi als schon erfolgten Fakt hinzustellen, hilft niemandem.

Meine Sicht.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
harry j.
11-jul-06
Ähnliches Problem in Ankor Wat. Zuviele Leute auf den Ruinen. Die werden das kaum aushalten sagt man. Aber man braucht die Touristen und das Geld
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
pirx
11-jul-06
@ von Frieder Demmer

Einfach einen Vorwurf aus der Luft zu greifen und dann mit rechthaberischer Verallgemeinerung nachtreten.

Das ist eine ganz ueble, niedrige Form der Diskussionsfuehrung, die auf diesem Forum bedauerlicherweise weit verbreitet ist.

Wo habe ich denn geschrieben, dass es sich nur um Chinesen handele, oder dass es sich ueberhaupt um Chinesen handeln soll?

Wie, bitteschoen, kommst Du nur dazu, mir so ein Statement zu unterstellen?

Nichts, ausser Deiner formvollendeten Entschuldigung, waere als Deine Antwort hier angemessen.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
harry j.
11-jul-06
Naja, du drückst Dich halt immer sehr provokativ, sehr wortgewaltig, mit z.T. extremen Meinungen und in diesem Fall leicht mißverständlich aus. Wie man in den den Wald ruft.

Nichts für ungut. Das mit den Baudenkmälern muß geregelt werden.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
Frieder Demmer
11-jul-06
Na wenn Du sagst, dass es sich um eine Aussage über Touristen im Allgemeinen handelte, dann habe ich nicht das geringste Problem mich bezüglich dieses Missverständnisses in aller Form zu entschuldigen. Nehme Deine Richtigstellung diesbezüglich mit Freuden an.

Ich persönlich sehe zwar auch Touristen anderer Nationalitäten (zu denen ich zuweilen auch gehöre) nicht generell als "lärmendes, müllendes, spuckendes PACK", aber verzichte auf die Frage nach einer Entschuldigung.

Oder hattest Du mit "Die" noch jemanden ganz anderes gemeint?
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
Nein Danke
11-jul-06
Der Punkt ist doch der, dass den Tibetern den in Peking ach so gelobten Tourismus auf erzwingt wird, so ist auch die Erhöhung der Besucherzahlen für das Potala Palace. Eben ganz wie die ?friedliche Befreiung? nach der keiner gerufen hat.

Wie Tibet durch den Tourismus erst wirklich kaputt gemacht wird, ist wie durch die KP- Propaganda den religiösen Glauben der Tibeter grob gesagt auf einen Sonntagsausflug reduziert wird, wie es z.B. die Peking Rundschau in ihrer Serie ?Chinas Tibet? macht. (Da fragt sich übrigens: ?Gibt es denn noch ein anderes Tibet????) Klar, wenn die Leute mit solchen eingeimpften Vorstellungen nach Tibet fahren, dann kann ich prixs Frust vom ?spuckendem Pack? schon nachvollziehen.

?@pirx: Chinesen also allesamt "spuckendes Pack". Sollte man vielleicht das Land erobern, die Führer vertreiben, das Gefolge entmachten und alle von Grund auf umerziehen??

Frieder, es denken nicht alle Leute wie die Kommunisten...
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
harry j.
11-jul-06
Interessant, das im derzeit viel gepriesenen neuen Deutschlanf immernoch vulgär in schwarz-weiß gedacht wird.
Wenn Frieder ein Kommie ist oder so denkt, dann möchte ich nicht wissen was ich bin.
Dieses anti-chinesische geblöcke führt zu keinem Resultat. Das erinnert eher an John Cleese im Garten, wie sich über die Kommunisten ereifert bis seine Frau ihn zum Tee ruft.
Als ich 1994 im Tibet war beschwerten sich noch alle, das China keine Touristen nach Tibet läßt (was natürlich auch nicht wahr war). Ich bin sehr leicht als Indivisualreisender ohne Behinderung da hoch gekommen (vom Norder her)und habe mich erstaunlich frei bewegen können. Zu der Zeit kammen die meisten Touristen aus Richtung Nepal. Chinesische Touristen gab es kaum. Die Nepali Geschäftsleute wahren i.d.R. die letzten Arschlöcher inbesondere gegenüber den tibetischen Angestellten. Ich hatte seinerzeit Travelguides von CITS. Das waren Tibeter die beide Füße auf dem Boden hatten. (Na jetzt kommt die Kollaborateur Debatte). Sie waren kritisch und trotzdem sehr tourismus orientiert. Sie wollten Tourismus. Mir wahr damals natürlich auch nicht wohl. Debatierende Mönche und dazwischen Amerikanische Touristen mit Videokameras. KEine Authenzität. ;o)
Ich bin auch in Tibet krank geworden und der zur Hilfe gerufene chinesische Arzt untersuchte by the way die tibetischen Hotelangestellten kostenfrei. Mitte der neunziger konnte man noch den Eindruck erhalten, dass die angesiedelten Chinesen und Tibeter in einem Boot saßen. (Ich rede hier nicht vom Militär).
Jetzt kommt die Bahn. Wird sich wirklich etwas ändern?
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
ach menno
11-jul-06
Viel schlimmer, als die Besichtigung des Potala, fand ich bei unserer Tibetreise die Besichtigung des Jokhang Tempels. Da sind die lärmenden Reisegruppen von laut deklamierenden, fähnchenschwenkenden, chinesischen Führern durchgeschleust worden, während die Tibeter versuchten andächtig murmelnd ihre Runden zu drehen. Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich nicht mit hineingegangen. Das ist ja genauso, als ob man im Kölner Dom, der gewiss auch von Millionen Touristen besucht wird, während der Gottesdienste laut schreiend herumlaufen würde. Aber dort wird sehr wohl auch zwischen den Gottesdiensten auf respektvolle Stille geachtet. Ich habe mich in Lhasa jedenfalls geschämt, zu so einer johlenden Reisegruppe zu gehören und für meine "PST,PST" Aufforderungen nur verständnisslose Blicke geerntet. Empörend auch die chines. Aufseher an den Eingängen, die die betenden Tibeter rücksichtslos beiseite drängten, um dem zahlenden Besucher Platz zu schaffen.
So, und nun warte ich schon auf KP`s Kommentar, der alles durch seine chines. Brille betrachtend, auch hier wieder eine ganz plausible Entschuldigung oder vielmehr Belehrung finden wird.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
F.
11-jul-06
Nur so interessehalber: Was sagt denn die UNESCO dazu? Was der Independent in London sagt, wissen wir aus der indischen Onlinequelle, aber das ist wenig repräsentativ und wird hier von pirx völlig überspitzt wiedergegeben.

hier findet sich jedenfalls nichts negatives http://whc.unesco.org/en/list/707

Nur zur Info, was die UNESCO zu einem herausragenden Denkmal im korrekten, sauberen Deutschland zu sagen hatte, wissen wir aus diesem Artikel:

http://www.ksta.de/html/artikel/1152525028023.shtml

Im übrigen sollten hier einige mal überdenken, dass sie selbst als Touris in Tibet unterwegs waren- den Massentourismus geisseln, aber selbst will jeder mal da gewesen sein? Geht irgendwie nicht zusammen, es sei denn man hält sich für den besseren Tourist- das wäre anmassend und sonst nichts.

bin da eher bei harry j: vor ein paar jahren hiess es immer, die chinesen verstecken tibet, um ihre täglichen greultaten zu vertuschen, heute heisst es tibet wird ungeachtet aller bedenken, den touristen zum frass vorgeworfen... also was denn nu? überspitzt gesagt, ist das lao wai geheuchel, mehr nicht.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
Nein Danke
11-jul-06
Das Problem ist nicht Tourismus oder nicht. Das Problem ist, dass über die Köpfe der Tibeter entschieden wird. Und das ist kein Lao Wei geheuchel.

Ausländischen Journalisten ist es übrigens immer noch nicht gestattet nach Tibet zu reisen. Einmal im Jahr gibt es ein geführtes Programm für ein paar Ausgewählte die nicht kritisch aufgefallen sind.

Abgesehen davon, dass wie ?ach menno? beschrieb die Mönche beim Gebet von den Touristenführer weggeschoben werden, so lässt die KP den ?Hausherr? vom Potala Palace immer noch nicht zurückkehren. Dieses Frühjahr schien es so, als würde Peking direkte Verhandlungen mit dem Dalai Lama aufnehmen, war aber nur eine Show.

Vergessen sollte man da den Panchen Lama Gedhun Choekyi Nyima auch nicht, der an einem unbekannten Ort verschleppt wurde und man noch heute keine Ahnung hat wo er sich befindet. Vor kurzem liess man hingegen den von der KP ernennten und erzogenen Panchen Lama das erste Mal öffentlich auftreten, wo er prompt die Linie von Peking vertrat.

By a way, ich habe nicht gesagt dass Frieder Demmer ein Kommunist ist, sondern seine Vorschlage die Methoden der KP sind.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
harry j.
12-jul-06
Damit möchtest Du also implizieren, dass der Zerstörung des Potala Palastet durch wachsende Besucherzahlen eigentlich nur dann begegnet werden kann, wenn wir entweder Tibet befreien oder die KPC stürzen. (Im zweiten Fall wäre ich mir allerdings über die Zukuft Tibet's garnicht sicher).
Die andere Möglichkeit ist, das Du das Thema gewechselt hast. Das heißt dann aber das jedes Problem das wir pragmatisch beahndeln könnten imme über den Umweg gehen muß, die Chinesen durch den Dreck zu ziehen und dann eine Grundsatzdebatte über die Legitmität der KPC zu führen oder besser ob diese wünschenswert ist.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
Nein Danke
12-jul-06
harry j., höhr doch auf weiter Dinge zu unterstellen, das bringt nichts. Nimm es einfach so auf wie es geschrieben wurde.

Was die Kommunisten in Tibet "leisten" und "geleistet" haben, darf wohl kritisiert werden. Erst recht, wenn sie in China nicht offen ausgesprochen werden darf.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
harry j.
12-jul-06
Nein, es geht ja nur darum, das dieser Thread über die Zerstörung des Potala Palastes durch zu viele Touristen ist und nicht über die KP Chinas und ihre Tibetpolitik von den 50zigern bis zur Gegenwart.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
Nein Danke
12-jul-06
Ja eben du sagst es: "...bis zur Gegenwart". Und da meine ich wie ich schon schrieb, dass mit der Erhöhung der Besucherzahlen für das Potala Palace wie immer von der KP über die Köpfe der Tibeter entschieden wurde. Aber bei dieser Thematik muss man sich auch dem Umfeld in Tibet durch die KP bewusst sein.
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
Gegen Sekten
12-jul-06
Die KP hat die Besucherzahlen entschieden??????????????????????
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
Nein Danke
12-jul-06
Glaubst du den Shit von wegen Autonome Region Tibets????????????????????????
 
 
aw: Potala Palace - Zerstörung   guter beitrag schlechter beitrag
Gegen Sekten
13-jul-06
Natürlicih nicht. aber das ist auch nicht das Thema hier. In der Schule wäre das: Thema verfehlt. setzen.

Ausserdem sind wir nicht mehr in der Danwei Zeit wo man sich noch eine Reiseerlaubnis holen mußte. Das gilt heute nur noch für Offizielle und dann auch nur bei Auslandsreisen.
 
 
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(thread closed)

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