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sog. "Experten" = Wanderarbeiter?   guter beitrag schlechter beitrag
Hmm...
25-okt-06
Zur These, daß die sog. "Experten" in Wirklichkeit nicht viel mehr als Wanderarbeiter sind, ist ja schon einiges geschrieben worden.

Mich würde aber interessieren, wieso man sowas seinen Kindern antut? Ich meine, sie in die Fremde zu schleppen und aus dem vertrauten Umfeld herauszureißen? nur weil der Papa keinen anderen Job findet? Aber deswegen sollte man wenigstens doch nicht die Kinder büßen lassen!
 
 
aw: sog. "Experten" = Wanderarbeiter?   guter beitrag schlechter beitrag
Buesser
25-okt-06
Was heisst hier "die Kinder buessen lassen?" Ist doch wohl eher ne grosse Chance:
Minimum 3 Sprachen lernen (D,E, und die des Gastlandes), gar nicht erst in die Verlegenheit kommen Deutsch-National zu werden, schon mir der Kindheit was von der Welt sehen, Offenheit und Aufgeschlossenheit gegen Fremdes zu entwickeln...
Was fuer eine CHANCE!
 
 
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Herbert Auchmalsonst
25-okt-06
na ja, gerade DIE werden doch erst recht deutsch-national. Ist ein normaler Prozess, in der Fremde besinnt man sich viel stärker auf die eigenen Wurzeln!
 
 
aw: sog. "Experten" = Wanderarbeiter?   guter beitrag schlechter beitrag
Und wieder einer!
25-okt-06
Ab mit dir in die Troll-Ecke! Gibt's hier eigentlich keine Moderatoren, die solche offensichtliche Trollerei aufräumen??
 
 
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Herrchen
25-okt-06
wieso? ist doch ne recht interessante These. Nur weil es DIR nicht gefällt, heißt das ja noch lange nicht, daß das Thema gelöscht werden soll.

Fühlst Dich wohl ertappt, Du?
 
 
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Hugo Egon Balder II
26-okt-06
Der deutsche Wanderarbeiter (sorry, "Experte", natürlich... lol) ist vor allem in einer Sache Experte: Im Techtelmechtel mit seiner chinesischen Sektretärinn.
 
 
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LaBruja
26-okt-06
...irgendwie ist es auch in diesem Thread den Teilnehmern nicht möglich, zu differenzieren.....
Schade, es hätte eine interessante Diskussion werden können.
 
 
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R.Zieher
26-okt-06
Kinder sind wesentlich flexiebler als Erwachsene. Die passen sich viel schneller an. Lernen Sprachen, lernen den Umgang mit "Auslaendern", werden gleich international. Fuer Kinder ist das eine super Startposition.

Was ist denn eine gute Jugend? In Dresden auf die Arbeitslosigkeit zu warten und mal aus Spass einen Neger verkloppen?
 
 
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dylanthomas
26-okt-06
um meinen vorposter rechtzugeben und anzuknuepfen:
kinder, nochmal fuer den h.:, KINDER! besinnen sich auf nationale wurzeln?
und deutsch-national, was immer das sein moege, werden sie dann durch erziehung.
als KINDER haben die grosse augen und interesse und "besinnen sich" nicht
"auf nationale wurzeln".
gute guete, wenigstens mal 30 sec denkpause vor dem tippen und absenden waere doch im bereich des moeglichen.
 
 
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Los Campos (Gast)
27-okt-06
Stimmt, man sollte die Kinder ganz behuetet in Deutschland, moeglichst ein einer deutschen Grossstadt aufwachsen lassen und dort zur Schule schicken. Und nicht in der Ferne die kulturelle Kompetenz und Internationalitaet foerdern. Wie grausam von den Eltern!

http://www.youtube.com/watch?v=J7NLwZEzt6U
 
 
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Augsburg: (Gast)
27-okt-06
tja, nur leider wird in "der Ferne" alles andere als die kulturelle Kompetenz und Internationalität gefördert. Eher entstehen da kleine Oasen von Arroganz und Hochmut.

Schüler auf Schulen in Deutschland lernen sicherlich mehr kulturelle Kompetenz als die Compound-Ghetto-Kids in Shanghai.
 
 
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Chaosmanager
27-okt-06
@Augsburg
tut mir ja leid, daß ich einem Experten (Wanderarbeiter) aus meiner Heimatstadt widersprechen muß. Ja, bei Dir im Fischerholz war das sicher so.
Mein Sohn spricht Chinesisch und Englisch, sein Deutsch fürdern wir zwar, aber nicht so verbissen. Seine Freunde sind Chinesen, Taiwanesen, Japaner, Koreaner und Australier, es sind auch ein paar Deutsche darunter, aber mit denen versteht er sich nicht so gut. Er geht in eine internationale Schule.
Irgendwie kann ich seine internationale Kompetenz nicht so ganz in Deinem Posting finden.
Nicht immer von sich auf Andere schließen - bringt manchmal doch mehr.
Grüße
CM
 
 
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SinaSina
27-okt-06
So unterschiedlich wie die Menschen sind auch die Gründe, warum sie nach China kommen. Und auch die Einschätzung eines solchen Auslandseinsatzes inkl. Umzug der Familie ist eine Frage der eigenen Einstellung. Für manche ist es eine Erweiterung des Horizonts, aber wer nur unter seiner deutschen Käseglocke bleibt, der wird sicher seinen Horizont nicht erweitern und das Leben im Ausland als "unverdiente Strafe" sehen.
Für die Kinder sind allerdings diese abgehobenen Diskussionen unter uns Erwachsenen oft überhaupt nicht nachvollziehbar. Sie legen keinen Wert auf internationale Erfahrungen und Sprachkenntnisse. Sie sind aber auf der anderen Seite auch nicht deutsch-national gesinnt. Insofern können wir es uns sparen, Diskussionen vorgeblich "im Namen der Kinder" zu führen, die bloß unsere eigenen (Diskussionen) sind.
Die Kinder vermissen hier in China, wenn überhaupt, dann ihr gewohntes Umfeld, die Freunde, die Oma, und ihr Lieblingsessen, das die Oma immer kocht. Außerdem, um der Wahrheit die Ehre zu geben, die saubere Luft und den zivilisierten Verkehr. Allerdings ist ein Wechsel des Umfelds auch nicht per se etwas Schlechtes, sondern hat manchmal auch seine guten Seiten. Das betrifft übrigens nicht nur den Wechsel von D nach China, sondern kann ebenso für einen Wechsel innerhalb von D oder sogar von einer zur anderen Schule gelten.
Darüber hinaus passen die Kinder sich sehr schnell an - unter der Voraussetzung allerdings, dass man sie lässt!!! Und daran scheitert es sehr häufig, es sind nämlich sehr oft die wohlmeinenden Mamas und Papas, die ihr Kind in deutsche Watte packen und vor aller chin. Unbill bewahren wollen. So leben also die Kinder jahrelang in ihrem deutschen Compound, lernen das deutsche Curriculum, spielen nicht mit den chin. Schmuddelkindern, und selbst für die Klassenreise packt die Mama Müsli ein. Letztlich nehmen sie damit ihren Kindern die Chance, von den vorhandenen positiven Aspekten ihres Aufenthalts hier so gut wie möglich zu profitieren.
 
 
(thread closed)

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