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Dissertation in China?   guter beitrag schlechter beitrag
Informatiker
24-jun-05
Hallo,

ich habe gerade mein diplom in Informatik gemacht und
habe gerade einen geistesblitz :).
Ist es fuer einen deutschen möglich in china zu promovieren
und wie könnte ich das finanzieren (industrie, stipendium)?
Mein chinesisch waere dort erst in einem jahr verhandlungssicher.
Mein englisch ist natuerlich fluessig. Da es sich nur um eine erste idee handelt belasse ich es vorerst bei diesen informationen.

Viele gruesse,

Tim
 
 
aw: Dissertation in China?   guter beitrag schlechter beitrag
uni
24-jun-05
schreibe alle unis in shanghai an .die koennen alle englisch

auf jeden fall kannst du hier promovieren .

die vorraussetzungen bitte jeweils erfragen .
aber der chinesische doktor dir was bringt ??
viele chinesen promovieren in deutschland.

ich habe hier meinen gastprofessor bekommen durch eine einladung .

habe nie studiert .hier ist alles moeglich
 
 
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Xenophanes
24-jun-05
Du sagst also, dass ein chinesischer phd. nicht international anerkannt waere?
Meiner meinung nach ist das promotionsthema und die resultierende veroeffentlichung am wichtigsten.
Wenn die promotion in china aber fuer den "westen" mehr oder weniger wertlos ist, dass werde ich natuerlich in D. oder z.B. Kanada promovieren...
Vielleicht hat ja noch wer eine idee was fuer oder gegen eine promotion in china spricht. Auslandserfahrung und das verbessern meines chinesisch ist natuerlich ganz nett, aber ...
 
 
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Xenophanes
24-jun-05
Ich sollte vielleicht bemerken, dass ich aehnliches ueberdenke, wie Tim, nur mit einem anderen studium.
 
 
aw: Dissertation in China?   guter beitrag schlechter beitrag
Informatiker
24-jun-05
@uni
Du schlägst mir also einen chin. doktor definitiv nicht vor. Chin. unis als forschungsstätten sind also noch nicht so weit :(. Ich hoffte nur meine interessen vereinigen zu können.

Cheers,

Tim
 
 
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Frieder Demmer
26-jun-05
Ich bin mir sicher, dass es in China Forschungsstaetten gibt, die wettbewerbsfaehig sind - die Frage ist, ob Du da rein kommst.

Die Frage ist fuer mich, wo Du hin willst:
Akademische Karriere?
Dort eher Forschung oder eher Lehre?
Wirtschaft?
Laege der Fokus der Arbeit auf neuer Erkenntnis oder auf Umsetzung bestehender Erkenntnis in geaendertem Umfeld (China)?

Meine Ansatz waere, ersteinmal ein Thema zu finden, das attraktiv ist, das heisst ein Thema, dass sinvoller Weise von einem Westler in China bearbeitet werden sollte, und das gleichzeitig fuer Deutsche Firmen und Unis interessant ist - und dann zu schauen, wo sich dieses Thema umsetzen liesse. Gehen tut viel - Sinn sollte es machen.

Der Schritt nach China sollte auch deswegen unbedingt in sich schluessig sein, da Dich sonst spaeter jeder fragen wird, warum Du ueber DIESES Thema als Nicht-Sinologe ausgerechnet in China promoviert hast: Doch nicht etwa um deutschen Bewertungs-Standards auszuweichen :-). Diese Gefahr wuerde ich als nicht zu gering einschaetzen.
 
 
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Philipp
27-jun-05
Hallo Tim,

ich promoviere als externer Doktorand an einer deutschen Uni und forsche ab Juli in China. Die Finanzierung übernimmt eine deutsche Firma.
Ich kenne jedoch auch Doktoranden, die -finanziert von einer deutschen Stiftung- in China forschen.

Ich würde auf jeden Fall in Deutschland promovieren, da Du Dich wahrscheinlich ja Dr. nennen lassen willst und nicht PhD.
Der empirische Teil kann ja über China gehen.

Bei mehr Fragen, schreibe mir ne Mail.

LG

Philipp
 
 
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Chinaman
30-jun-05
Der chinesische PhD ist grundsaetzlich international anerkannt! Auch in D und Resteuropa kannst du den "Dr." vor dem Familienname fuehren. Es gibt ueberall solche und solche PhDs. Die meisten Auslaender, die in China oder Russland promovieren wollen, sind Leute, die keine akademische Laufbahn erstreben. Fuer die ist halt der Titel wichtig. Sie sind aber meistens auch nicht so zahlungskraeftig, koennen solchen Titel in D nicht erkaufen, was aber fuer die Reichen rundsaetzlich moeglich ist.

China ist ein fuehrender Staat in Forschung und Entwicklung. Die chineischen Akademiker sind weltweit angesehene Leute.
 
 
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Philipp
01-jul-05
@Chinaman

Den deutschen Dr. kann man sich soo leicht nicht erkaufen. Wenn man in Deutschland weiter lehren will, dann ist ein deutscher Dr. nicht das Schlechteste. Zur Qualität der chinesischen Forschung kann ich leider keine Aussage machen, da ich die Situation vor Ort nicht kenne. Ich werde jedoch einige Unis besuchen und hoffe dort einen Zugang zu einer Bibliothek zu bekommen, die in Qualität und Quantität mind. deutschen Standards entspricht. Kannst Du mir einen Tip geben? Wäre nett.

LG

Philipp
 
 
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Cinnamonpremium member
01-jul-05
"Den deutschen Dr. kann man sich soo leicht nicht erkaufen."

mmmh
http://www.spiegel.de/unispiegel/geld/0,1518,363039,00.html
 
 
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Eckart
03-jul-05
@ Philipp. Vergiss das, komme nicht nach China, denn "die Qualitaet und Quantitaet" ist fuer dich nicht zu finden, weil du, ich nehme an, kein Chinesisch kannst. Bibliotheken gibt es zahlreich in China; wissenschaftliche Bibliotheken a la Stabi von Muenchen findet man nur in Beijing und Shanghai, wobei die Shanghaier Bibliothek eindeutig die besser organisierte ist. Alte Handschriften, uralte Buecher und Manuskripte sind in Huelle und Fuelle zu finden. Du brauchst aber eine Zugangsberechtigung. Wenn du aber nur deutschsprachige Buecher lesen kannst, sollst du zu Hause bleiben. Vergesse nicht, du willst nach China gehen, wo die Amtssprache Chinesisch ist, wo eine 5000 jaehrige Kultur wurzelt, wo Menschen mit Staebchen essen und Gelehrte mit Pinsel kaligraphieren ...
 
 
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tempo01
03-jul-05
naja....verallgemeiner lässt es sich nicht, seinen PHD nicht in China zu machen...
Wie schon weiter oben gesagt kommt es sehr darauf an, was Dein Forschungsthema ist und wie die Uni/Fachbereich in China aussieht...
Ich selber werde ab November meinen PHD vollständig in China machen an der tongji-Uni / Fachbereich Urban Design...Mein Researchthema ist auf China zugeschnitten und könnte so in dieser Form gar nicht von Deutschland aus gemacht werden....Mein Doktorvater spricht fließend Deutsch (hatte Seinen Dr. in Berlin gemacht), so ergänzt sich vieles...Ich selber kann die Arbeit entweder auf Englisch machen oder auch auf Deutsch (Tongji hat sehr enge Verbindungen nach Deutschland)...Insofern sehe ich es bei mir als wesentlich besser an, alles in China zu machen....aber das ist doch wahrscheinlich Fächerabhängig
 
 
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Philipp
05-jul-05
@cinnamon
In dem Artikel geht es um Diplomarbeiten an einer FH in Konstanz. Der Unterschied zwischen einer Doktorarbeit und einer FH Diplomarbeit ist gewaltig. Abgesehen davon wurde die Diplomarbeit nicht erkauft sondern von den Firmen an den Betreuer und nicht an den Bearbeiter verguetet.

@Eckart
Bin schon ich China und fange an. Ich arbeite mit Paneldaten und Experteninterviews. Die Buecher aus D habe ich mir schicken lassen. Darueber hinaus habe ich Zugang zu EBCOS Datenbank. Soo schlimm schauts nicht aus. Wenn Du mehr wissen willst, schreib mir ne Mail. Ich weiss zwar nicht, was Du genau machtst. Du scheinst aber laut Profil ein Experte fuer China zu sein. Danke
 
 
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Philipp
05-jul-05
Oh ja die Mail Adresse habe leider ich vergessen. Ich habe bis jetzt mit wenigen Doktoranden gesprochen, die ueber China forschen. Da ist jede Einschaetzung wichtig.

LG

Philipp
 
 
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Cinnamonpremium member
05-jul-05
hi Philipp,

grundsätzlich hast du ja recht.(hoffe ich zumindest mal) ging mir auch nur mal aufzuzeigen, dass es aber nicht immer so sakrosankt zugeht, wie man es annehmen möchte.

wünsch dir viel erfolg
 
 
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Eckart
05-jul-05
Philip, in welchem Fach promovierst du? Es hoert sich wirtschaftwissenschaftlich an. Stimmt s? Gruss.
 
 
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Philipp
06-jul-05
@Eckart
Ich promoviere im Bereich Marketing. Es soll um erfolgreiche Marketingstrategien in China gehen. Das heisst, ich versuche Zusammenhaenge zwischen strategischen und operativen Entscheidungen im Marketing (Preissetzung, Positionierung, Wahl der Distributrionskanaele..) mit dem Markterfolg (z. B. Marktanteilsgewinne) zu spiegeln und auf Zusammenhaenge zu untersuchen. Im Prinzip kann ich das auch in Deutschland mit SPSS machen. Es kann jedoch sein, dass ich Ergebnisse finde, diese jedoch falsch interpretiere. Daher bin ich hier und sitze in einem Marktforschungsunternehmen indem sowohl Experten als auch Daten vorhanden sind.
Unter anderen Umstaenden haette ich auch nie ueber China geforscht. Ganz klar

@Cinnamon
Ist schon ok. Ich muss nur vor mir selbst rechtfertigen, dass ich 2-3 Jahre meines Lebens auf Geld verzichte und mich fuer den Professor abrackere. Da muss ich mir sonst bloed vorkommen, wenn ich mir den Dr. so einfach kaufen koennte. Aber der Titel ist mir gar nicht so wichtig. Ich habe eine spannende Aufgabe (s.o.) und schaue wie weit ich komme. Danke fuer die Erfolgswuensche
 
 
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tempo01
06-jul-05
@ Philipp

wieviel Studiengebühren bezahlst Du ? bist Du in einem Förderprogramm (DAAD) ?
an der Tongji bezahlt man momentan als Ausländer 4500 euro pro Jahr...
 
 
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tempo01
06-jul-05
@ Philipp

wieviel Studiengebühren bezahlst Du ? bist Du in einem Förderprogramm (DAAD) ?
an der Tongji bezahlt man momentan als Ausländer 4500 euro pro Jahr...
 
 
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Philipp
07-jul-05
@Tempo01
Ich zahle gar nichts. Da ich an einer deutschen Uni promoviere bin ich auch an einer deutschen Uni eingeschrieben. Ich weiss nicht, wie weit die Ueberlegungen zu Studiengebuehren sind. Noch zahle ich den Beitrag fuers Studentenwerk. In einem Satz: Ich promoviere in Deutschland, forsche aber in China. Dies liegt am deutschen Promotionsverfahren, das auch externe Promotionen zulaesst.
 
 
(thread closed)

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