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Third Culture Kids (1)
Von Ann Wöste
Übersicht

Foto © RooM / Fotolia
Wenn Eltern entscheiden aus beruflichen Gründen für mehrere Jahre ins Ausland zu gehen, ist ihnen meist gar nicht bewusst, dass sie damit auch für ihre Kinder die Entscheidung getroffen haben, dass diese als Third Culture Kids aufwachsen. Wenn die Kinder noch sehr klein sind, sind die wichtigsten Bezugspersonen noch die Eltern und ein Umzug ins Ausland spielt wenigstens bei der Einreise ins Gastland noch keine so große Rolle. Spätestens aber ab dem Kindergartenalter sollte man sich mit dem Thema Third Culture Kids einmal näher befassen.

Kommen wir also zu der Frage, wer genau gemeint ist. Neben dem Begriff TCK werden synonym die Bezeichnungen mitausreisende Kinder, Transnationale Kinder oder auch Globale Nomaden verwendet.

Die wohl gängigste Definition, stammt aus dem Buch „Third Culture Kids – Aufwachsen in mehreren Kulturen von David C. Pollock und Ruth E. Van Reken: „Ein Third Culture Kid (TCK) ist eine Person, die einen bedeutsamen Teil ihrer Entwicklungsjahre außerhalb der Kultur ihrer Eltern verbracht hat. Ein TCK baut Beziehungen zu allen Kulturen auf, nimmt aber keine davon völlig in Besitz. Zwar werden Elemente aus jeder Kultur in die Lebenserfahrung der TCKs eingegliedert, aber sein Zugehörigkeitsgefühl bezieht sich auf andere Menschen mit ähnlichem Hintergrund.“

Die beiden Sozialwissenschaftler Drs. John und Ruth Hill Useem, die in den fünfziger Jahren den Lebensstil von amerikanischen Diplomaten, Missionaren, Entwicklungshelfern, Geschäftsleuten, Journalisten und Lehrern in Indien erforschten, prägten den Begriff „Drittkultur“ als einen „gemeinsamen Lebensstil der Exilantengemeinschaft.“ Als Erstkultur bezeichneten sie das Passland und als Zweitkultur das Gastland, in welches die Familie jeweils reiste.

Eltern, die vor der Frage stehen, das Abenteuer Auslandsentsendung zu wagen, sehen häufig die Chancen, die sich dadurch für ihren Nachwuchs ergeben. Bei Befragungen werden als Pluspunkt meist zuerst die Auslandserfahrung und das Erlernen einer neuen Sprache genannt. Es gibt, wenn nicht gerade an einem neuen Standort Pionierarbeit geleistet wird, gute deutsche oder internationale Schulen und Kindergärten. Oft haben Expats einen recht privilegierten Lebensstil und sie reisen in exotische Länder, so dass das Expat-Kinder-Leben reich an Mitteln und Eindrücken ist.

Weil mein Sohn Wale liebte und unbedingt welche in Natura sehen wollte, sind wir über Chinese New Year nach Hawaii geflogen, wo die Buckelwale zu dieser Zeit ihre Jungen aufziehen und schon von den Küsten aus zu sehen sind. Nicht viele Sechsjährige in Deutschland können wie er von der eindrucksvollen Erfahrung einer Whalewatching-Tour berichten.


 
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